So schaut er aus...
Scale-Bericht BO 105 auf Basis des E-Sky Belt-CP von und mit Scale-Andy 
Scale-Andy aus dem RC-Network-Forum zeigt uns, wie man den Belt-CP von E-Sky in einen RC Modellhubschrauber mit Scalekabine verwandelt. Als Vorlage hat er sich den BO 105 mit Red Bull Optik ausgesucht, nachdem er auch zur militärischen Variante tendiert hatte.


Der Scale-Rumpf für den E-Sky Belt-CP kostete 32,- Euro und besteht aus zwei Lexan-Hälften. Eine Anleitung gab es von Causemann nicht dazu, aber das sollte egal sein. Das Bauen sollte ja im Vordergrund stehen. Zusätzlich wird ein Heckrotorumbausatz benötigt, damit der Heckrotor des Belt-CP von E-Sky weiter oben anlenkt. Durch Nachmessen hat sich ergeben, dass der TREX 450 SE und Belt-CP die exakt gleichen Maße in Bezug auf Riehmen und Heckrohr haben. Und weil es für den Trex 450 solche Heckrotorumbausätze gibt, habe ich einen solchen gewählt und nun auch einen für meinen Belt-CP. Ist nicht ganz billig aber der Zweck heiligt die Mittel 

Nun war der RC Helikopter auszuschneiden. Dabei zu beachten war, dass der eine Rumpf genau mittig ausgeschnitteten wird und der andere ca. 5 mm davor ausgeschnitten. Dadurch wird Überlappen möglich. Die sich überlappenden Stellen werden dann mit Zacki und Aktivator verklebt.
Nun wurde das Fahrwerk und der Mechanikhalter für den Belt-CP angefertigt. Mit Hilfe einiger Orginalfotos lies es sich recht schnell bewerkstelligen (10 mm x 1 mm Alu-Rohr / 1,5 mm Sperrholz).

Jetzt wurde der Mechanikhalter eingepasst. Der Abstand der Hauptspannten beträgt 13 cm. Der Servo kann als ausklinkbarer Haken genutzt werden.

Mechanikhalter und Rumpf waren nun miteinander zu verbinden. Dabei mussten die Komponenten zueinander ausgerichtet und angepasst werden. Das äußere Erscheinungsbild des E-Sky Belt-CP im BO 105 "Schlafrock" läßt sich nun noch deutlicher erkennen 



Jetzt ging es um die Wurst! Ich habe die Mechanik des Belt-CP Hubschraubers probehalber mit dem neuen Landegestell geflogen und muß sagen, der Schwerpunkt des Belt-CP hat sich nur minimal verändert. 4 mm ging es nach vorne. Nun ist der Schwerpunkt perfekt. Zuletzt mußte ich 25 Gramm vorn als Ausgleich drankleben, denn der Akku war zu leicht.
Als nächstes habe ich den Mechanikhalter für den Belt-CP eingesetzt und ausgerichtet. Fixiert wurde mit Zacki und verklebt mit Jamara Lexan-Kleber.


Nachdem endlich der Heckrotorumbausatz ankam, konnte es mit dem Heck des Belt-CP weitergehen. Der Umbausatz beinhaltete:
1 x Alurohr ca 60 mm
2 x ausgefrästes Plexiglas
2 x Lager
1 x Umlenkrolle
1 x längerer Riemen
1 x Anlenkungsführung
Nein, eine Anleitung war nicht dabei... Mit Geschick bekommt man das aber alles hin 
Zusätzlich habe ich mir noch was Edles gegönnt. Ein Heckrohr aus CFK von E-Sky für den Belt-CP - top Qualität! Die 9 Gramm ersetzen das alte Alutrohr mit 18 Gramm. Erreichen will ich damit, dass der neue höhere Rotor am Belt-CP mit dem Mehr an Material nicht noch schwanzlastiger wird.


Die Fläche für das Heck wurde aus Depron geschnitten und mit einer Lage Glasfaser überzogen, um mehr Stabilität zu schaffen. Das schützt außerdem vor unangenehmen Vibrationen in der Mechanik des Belt-CP.
Da ich natürlich kein Loch ins Heckrohr schneiden kann, habe ich einen 1 mm Edelstahldraht so gebogen, dass er in einer Linie mit der Heckrohrmittellinie liegt. Zur Orientierung kam noch ein 1,5 mm großes Loch in die "Nasenleiste", das zur Orientierung dient. Draufstecken, ausrichten und mit Zacki und Aktivator fixen.


Nun konnte mit der Lackierung angefangen werden. Ein paar Bilder vom Original halfen beim Abkleben der Linien. 
Zum Abkleben habe ich das Tamiya Masking Band 6 mm verwendet, da es sich noch leicht um die Rundungen ziehen lässt und es breit genug ist, um nachher Zeitung anzukleben. Die Zeitung wurde natürlich mit 40 mm Tesa-Krepp an das Masking Band angebracht. Die Scheiben habe ich mit REVELL Maskingfilm abgeklebt.
Die erste Farbe war weiß. Ich habe sie 2-3 mal dünn aufgetragen, bis es auf den Stellen, auf den es nachher sichtbar ist, vollständig deckt. Die anderen Farben kommen dann auf dem Weiß später besser zur Geltung.
Zu beachten ist: Immer eins nach dem anderen und immer saubere Finger bewahren. Die Trockenzeit beachten (1Stunde), damit man die Farbe mit dem Klebeband nicht wieder runterholt. Ich verwende ausschließlich Tamiya LEXAN Lack. Damit habe ich die besten Erfahrungen gesammelt.


So, die Lackierung ist fertig geworden. Step by Step wurde jede Farbe einzeln aufgetragen. Die benötigte Schablone habe ich von einem Werbebanner abgepaust und anschließend mit Tamiya Klarlack aufgetragen, damit der Lexan-Lack nicht matt wird. Die Umrandung des Stiers wurde mit Revell-Weiß nachgezogen. Das wird der schönste Belt-CP 




