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Die Fokker Dr.I ist wohl das bekannteste Dreideckerflugzeug der Welt, dass vor allem mit dem erfolgreichsten Piloten des Ersten Weltkrieges, Manfred von Richthofen (der "Rote Baron"; 19 von 80 Luftsiegen erzielte er mit diesem Flugzeug bis zu seinem Tod), in Verbindung gebracht wird. Das Jagdflugzeug wurde von Atnhony Fokkers hergestellt.

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Das wendige und erfolgreiche Flugzeug ist indess nur eine "Kopie" des britischen Dreideckers vom Typ Sopwith Triplane, das durch gute Flugleistungen und Wendigkeit an der Front beeindruckt hat.

Einführung der Fokker Dr.I
Nachdem es zunächst zu mehreren tödlichen Unfällen mit der Fokker Dr.I gekommen war, wurde diese in einem zweiten Anlauf - im Dezember 1917 - wieder an der Front eingesetzt. Bis zum Mai 1918 wurden insgesamt 420 Exemplare von der Fokker Dr. 1 hergestellt.

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Konstruktion der Fokker Dr.I
Während wir oben noch von einer Kopie des alliierten Triplane sprachen, muss man dies zur eigentlichen Konstruktion relativieren, denn diese wurde der Fertigungstechnik von Fokkers angepasst. Zunächst waren die Tragflächen freitragend, wurden jedoch später durch Verstrebungen an den Außenseiten ergänzt. Durch den dadurch möglichen Verzicht der Verspannungsdrähte sollte der Luftwiderstand reduziert werden. Aufgrund der Gesamtkonztruktion kam dieser erhoffte Vorteil bei der Fokker Dr.I jedoch nicht zum Tragen.

 

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Das Flugzeug bestand aus einem Rumpf von Stahlrohren, die zusammen geschweißt wurden und einem Tragwerk aus Holz mit Metallbeschlägen und Ruderflächen aus Stahlrohr. Die Holzbauteile bestanden aus geleimtem Sperrholz. Die Holzarten wurden je nach Verwendung am Flugzeug ausgewählt und miteinander in der Verleimung kombiniert. Nach Fertigstellung der Holz-Stahl-Konstuktion wurden die Flächen mit Leinenstoff bespannt. Fertigbespannt wurde der Stoff mit einem Spannlack behandelt. Damit war der Stoff gegen Wind und Wasser abgedichtet. Nur an wenigen nicht tragenden Teilen wurde bereits Aluminium verwendet.

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Die Fokker Dr.I wurde mit einem nur 110 PS starken Umlaufmotor in die Luft gehoben. Der Jäger war zwar relativ langsam, jedoch konnte er dennoch sehr schnell und steil in die Höhe empor klättern. Die Fokker Dr. 1 war in der Manövrierfähigkeit unübertroffen.

Einsatz der Fokker Dr.I
Von Richthofens "Fliegender Zirkus" war die erste Einheit, die den Fokker Dr. I an der Front flog, nachdem bis zum Sommer 1917 318 Maschinen bestellt worden waren. Obwohl der Konstrukteuer, Reinholdt Platz, selbst nicht von der Konstruktion überzeugt war, errang das Jagdflugzeug bei den Fliegerassen - wie Manfred von Richthofen und Werner Voss einen sehr guten Ruf. Letzterer errang im letzten Monat seines Lebens 21 Luftsiege mit der Fokker Dr.I. Dennoch musste dem Flugzeug im November 1917 ein Flugverbot ausgesprochen werden, nachdem es zu einer reihe von Abstürzen mit diesem Typ gekommen war. Einen Monat waren die Konstrukteure fast ausschließlich damit beschäftigt, die fehlerhafte Konstruktionen der Tragflächen nachzubessern. Zum vollen Einsatz kam die Fokker Dr.I deshalb erst am Anfang des Dezember 1917. In der Manövrierfähigkeit wurde die Fokker Dr.I mit der Sopwith Camel und in der enormen Steigleistung mit der Soptwith Triplane verglichen.

Datenblatt
Baujahr: 1917
Einsatzzweck: Jagdflugzeug
Länge: 5,77 m
Spannweite: 7,20 m
Höhe: ??,?? m
Flügelfläche: ??,?? m²
Leergewicht: ??? kg
Startgewicht: 585 kg
Antrieb: 9 Zyl.-Umlaufmotor Oberursel Ur. II, Leistung (82,5 kW) 120 PS
Höchstgeschwindigkeit: 176 km/h in Meereshöhe, 155 km/h in 3.000 m Höhe, 138 km/h in 4.000 m Höhe
Steigzeit auf 1.000 m: 2 Minuten 54 Sekunden
Steigzeit auf 2.000 m: 5 Minuten 30 Sekunden
Steigzeit auf 3.000 m: 9 Minuten 18 Sekunden
Gipfelhöhe: 5.974 m
Reichweite: 230 km
Flugzeit: 1 Stunde 30 Minuten
Bewaffnung: 2 Maxim MGs
Besatzung: 1 Mann

Tipp: wer die Fokker Dr. I einmal selbst durch die Lüfte steuern will, findet eine Anregung im Baubericht zur Fokker Dr. I von FreeAir.

 

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