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Baubericht Free Bee von FreeAir
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Baubericht geschrieben von Jack

Eine Bauanleitung zum Free Bee von FreeAir

Der FreeBee von FreeAir ist mein erstes Flugmodell. Überhaupt, meine erste Bastelerfahrung dieser Art. Dabei würde ich meine handwerkliche Begabung als eher mäßig beschreiben. Jammern hilft nicht, musste ja gemacht werden. Nein im Ernst, der Zusammenbau hat sogar Spaß gemacht. Da ich davon ausgehe, dass sich nur Einsteiger den FreeBee anschaffen werden, habe ich beim Schreiben der Bauanleitung an diese Zielgruppe gedacht. Die Bauanleitung ist daher sehr ausführlich, mit einer Menge Bildern. Bitte vom Umfang nicht erschrecken lassen, es sieht nach mehr Arbeit aus als tatsächlich zu tun ist. Ich habe für den Zusammenbau etwa 5 Stunden gebraucht, wobei ich mir eher Zeit gelassen habe. Beschleunigt wurde das Basteln durch die Verwendung von Sekundenkleber (CA-Kleber) mit Aktivatorspray. Insbesondere mit dem Spray geht es wirklich leicht von der Hand.

Der erste Eindruck

Wenn man die Verpackung in der Hand hält, fällt sogleich das recht leichte Gewicht auf. Noch bevor man etwas zu Gesicht bekommen hat, lernt man so eine der hervorstechenden Eigenschaften des Materials EPP kennen. Lüftet man schließlich den Deckel, trifft man auf eine überschaubare Anzahl an vorgefertigen EPP-Teilen sowie eine Handvoll Zubehör und einige Metallstangen. Auf der Verpackung steht ARF 80% (Link), was soviel heißt, dass zum Abheben nicht mehr viel fehlt. Angesichts der Anzahl der Teile schenkt man dem auf Anhieb Glauben. Vor Baubeginn ist es ratsam, sich mit den Teilen von FreeAir etwas vertraut zu machen und diese mit der beigefügten Inhaltsliste von FreeAir abzugleichen. Weiterhin sollte man sich vergewissern, dass man über die aufgeführten Dinge verfügt, wie Klebstoff, Aktivatorspray, ein scharfes Messer sowie sämtliche einzubauende Technik. Was man hier im Einzelnen wählen kann haben wir im Einsteiger-ABC zusammengefasst. Die meisten Shops führen aber auch kompatibles Zubehör auf, so dass man sich schnell das richtige Set zusammenstellen kann. So denn, soll hier ja nicht zur Kaufberatung ausarten, sondern eine Bauanleitung werden.

free bee freeair verpackung 1 free bee freeair verpackung 2
free bee freeair inhalt 1 free bee freeair inhalt 2

 

Der Zusammenbau

Zuerst habe ich die Seitenwände zusammengeklebt. Mit einer Dose und einem Stadtplan als Gewicht habe ich bereits eine schöne Biegung der Front hinbekommen, so dass sie später nicht mehr großartig in Form gebracht werden musste.

free bee freeair rumpf 1 free bee freeair rumpf 2
free bee freeair rumpf 3 free bee freeair rumpf 4

 

Anschließend habe ich die ganzen Querwände geklebt. Vorne in die Front musste eine Art Keil eingesetzt werden, der später als Ablage von Akkus pp. gedacht ist. Die Querwände habe ich dann mit den Seitenwänden zusammengeklebt und das Ganze bis zur Trocknung mit einem Gewicht beschwert.

Free Bee FreeAir Querwand 1 Free Bee FreeAir Querwand 2
Free Bee FreeAir Querwand 3 Free Bee FreeAir Querwand 4
Free Bee FreeAir Querwand 5 Free Bee FreeAir Querwand 6
Free Bee FreeAir Querwand 7 Free Bee FreeAir Querwand 8
Free Bee FreeAir Querwand 9 Free Bee FreeAir Querwand 10
Free Bee FreeAir Querwand 11 Free Bee FreeAir Querwand 12
Free Bee FreeAir Querwand 13 Free Bee FreeAir Querwand 14

 

Jetzt wurde noch der Rumpf der FreeBee von FreeAir mit Oberseite und Unterseite geschlossen und schon nimmt das Flugzeug langsam Gestalt an. Dabei ist darauf zu achten, dass in der Front ein Schlitz frei bleibt, durch den später Kabel geführt werden können. An dieser Stelle will ich schon einmal darauf hinweisen, dass ich den Brushless-Motor anders als in der Bauanleitung beschrieben eingesetzt habe. Grund war, dass ich nur einen größeren Brushless-Motor zur Hand hatte und diesen nicht von außen anbringen konnte, sondern von innen. Also noch mal in kurz: wenn man es wie in der Bauanleitung beschrieben machen will, dann reicht ein Schlitz für Kabel. Ich habe es anders gemacht, dazu aber später...

Free Bee FreeAir rumpf dicht 1 Free Bee FreeAir Rumpf dicht 2
Free Bee FreeAir Rumfp dicht 3 Free Bee FreeAir Rumpf dicht 4

 

Aus der Front wurde ein Stück EPP herausgeschnitten, durch das später Kabel geführt werden können:

Free Bee FreeAir Front schneiden 1 Free Bee FreeAir Front schneiden 2

 

Weiter geht es auf der nächsten Seite, mit Teil 2 des Bauberichts...

 



 

Kommentare 

 
0 #5 Jackel 2010-08-23 17:43
Moin Klaus,
stimmt Motor liegt innen. Wiegt so etwa 50-70 Gramm schätze ich. Schwerpunkt ist bei mir völlig unkritisch, FreeBee liegt perfekt in der Luft (siehe hierzu das Video: FreeBee bei wenig Wind). Akku lässt sich nicht beliebig nach vorne schieben. Ich habe das beste Ergebnis, wenn ich ihn so weit wie möglich nach vorne platziere. Meist kommt wie gesagt ein 1500er zum Einsatz, aber auch ein 2200er funktioniert.

Viel Spaß falls Du den Flieger bestellst. Ich habe den Kauf keine Sekunde bereut und würde sofort wieder zuschlagen...

Gruß Jack
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0 #4 Klaus 2010-08-23 07:12
Hallo Jack,
ich liebäugele auch mit diesem Modell. Daher kommt mir Dein wirklich ausführlicher Baubericht gerade recht.
Ich habe dazu eine Frage: Du hast den Motor - noch dazu einen größeren - innen montiert. Ich neige aus optischen Gründen auch dazu, aber wie hast Du die doch sicher signifikante Verschiebung des Schwerpunkts kompensiert? Lässt sich der Akku so weit nach vorne schieben, dass es wieder stimmt?
Viele Grüße, Klaus
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0 #3 Ludwig 2010-08-18 11:09
Hi,

danke für die Antwort. Ich hab mir eine in Tschechien bestellt und bin ganz ungeduldig.

Gruß

Ludwig
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0 #2 Jackel 2010-08-14 17:19
Hallo Ludwig,
ich bin am liebsten mit einem 1500er 3s Lipo unterwegs. Geht auch ohne weiteres mit nem 800er 2s, dann aber halt wirklich sehr gemählich... Hatte mal einen 2200er Akku drin, fand den aber dann doch zu schwer für die FreeBee. Subjektiv. Fliegen kann man auch damit..
Gruß Jack
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0 #1 Ludwig 2010-08-06 20:08
Hallo,

mit was für einen Akku bzw. wie schwer und wie groß sollte dieser sein
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