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JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL Dieser Baubericht zur ME Bf-109 von LM-Model wurde eingereicht von Hühnerpuster. Vielen Dank für den Beitrag :-) Sie ist da! Und ich bin schlicht platt. Der Vorfertigungsgrad von LM-Model ist höher, als ich das für machbar gehalten habe. Allein das Heckstück ist Kunst in Flaschen! LM-Model beherrscht den konkaven EPP-Hohlkehlenschnitt... Ich bin platt!
Mädels, der wird teuer! Das das EPP eine gute Qualität hat, war ja schon klar. Aber dieses Mal liegt zum ersten Mal ein echter Kohlestab 3*0,8 mm bei. Die Kabinenhaube ist wie immer glasklar. Soviel Qualität hat bestimmt ihren Preis (Ich habe die Rechnung noch gar nicht gesucht, die irgendwo im Paket liegen muß...).
Und jetzt der Hammer: Wer hat sich nicht schon immer geärgert, noch den passenden Spinner finden und kaufen zu müssen? Dieses Mal liegt einer von LM-Model bei! Kartoninhalt, gut verpackt, wie immer. Und nebeneinander gelegt (mit Zollstock als Maßstab). Spannweite 108 cm. Achtet bitte auf das Seitenruder und die Höhenruderaufnahme. Und speziell auf die Anformung am Rumpf zum Seitenruder. Das meinte ich mit Kunst! Rechts der beiliegende Spinner. Ach ja, MG-Rinnen sind auch schon vorgeschnitten. Ich bin hin und weg von LM-Model!   Ein paar Daten zur ME Bf-109 von LM-Model: Spannweite 108 cm, Länge über alles 100 cm, Flächendicke im dicksten Punkt 39 mm (wer denkt da gleich an Fahrwerk) Gewicht aller Teile aus EPP und des Spinners gesamt: Fläche links 44 Gramm, Fläche rechts 45 Gramm, Kompletter Rumpf 88 Gramm, Spinner 30 Gramm, kompletter Kleinkram wie Kohle, Bowdenzugrohr, Haube, Holzteile 50 Gramm. 257 Gramm Summe aller Bauteile ohne Kleber, Farbe, Elektrik und Elektronik. Das ist mal wenig.
Was sagt die Prognose? Brushless-Motor 70 Gramm, Prop-Mitnehmer 15 Gramm, Prop selbst 25 Gramm. 3 Servos zusammen 27 Gramm. 3 Servoverlängerungen (je 60 cm) rund 30 Gramm. Empfänger 15 Gramm, Regler der 30A-Klasse nochmal 30 Gramm. Macht 212 Gramm Technik. Akku knapp unter 200 Gramm. Kleber, Farbe, Verstärkungen nochmal ca. 150 Gramm.
Man könnte die ME Bf 109 von LM-Model also mit geplanten 819 Gramm fliegen lassen. Unter 1 kg mit 1,1 m Spannweite. Das entspricht einer Flächenbelastung von knapp über 40 Gramm/qdm.
Ein Shocky!  Bevor ich vergesse, es zu schreiben: Die Bf 109 von LM-Model hat an der Nase 70 mm Duchmesser am Spinner. Das Loch für die Motoraufnahme hat 40 mm! Man kann also mit Motoren der 35 mm-Durchmesser-Klasseproblemlos arbeiten! Ich werde wieder eine Klapplatte einbauen, da ich mir das Fahrwerk spare. Was aber möglich wäre, weil die Fläche "dick" genug ist. Hier gammelt noch ein Simprop MT 25-13 rum (baugleich Roxxy 3529-24) mit 1300 kv, der an einer 8,5*6 APC 859 Gramm Schub und 82 km/h bringen soll bei 21 A aus 3s LiPo. Das reicht mir. Jetzt muß nur noch das Problem gelöst werden, woher ich ein Klapplattenmittelstück mit 80 mm bekomme... Grummel
Edit: Der Akkuschacht von der Bf 109 hat 280*50*60 mm Größe. Da können auch grosse LiPos rein! Die V-Form kam mir etwas groß vor. Selbst das kleine Modell darauf täuscht. Jetzt habe ich erstmal einen EPP-Keil zwischen den Flächen eingeklebt. Oben 5 mm, unten Null. Der Flächenausschnitt im Rumpf ist 220 mm lang und ca. 82 mm breit. Entsprechend muß die "Spitze" vorne an der Nasenleiste also 40 mm beidseitig der Stoßkante flach abgeschnitten werden. Und hinten natürlich eine 85 mm breite Lücke, damit sich die Querruder neben dem Rumpf noch bewegen. Zwischen dem Schnitt vorne und dem hinten sollte also 220 mm Fläche übrig bleiben. Der Rumpf ist gegenüber Libors (Konstrukteur von LM-Model) anderen "kleinen" Fliegern echt kompliziert und besteht aus 6 Teilen. Motorteil, Cockpitteil, Heck, Leitwerkaufnahme und das kleine Teil für hinter das Cockpit, das auch dazu gehört. Und der Nasenkonus. Vielleicht auch noch der Spinner? Selten habe ich einen Flieger gesehen, der ohne Spinner schlechter erkennbar ist als die Bf 109.  Das kleine "hinter-dem-Cockpit-Teil" ist etwas zu hoch. Also habe ich unten eine 4 mm dicke Scheibe abgeschnitten und es dann aufgeklebt. Wie immer mit UHU Por. Achja, die Bauteile sollten sowieso immer erst zusammengehalten werden, um zu sehen, ob alles paßt. Nach dem Beischneiden dann das kleine Teil auf den Cockpit-Rumpfteil kleben und dann erst alles an den Hinterrumpf leimen. (Ich habe das kleine Teil nachträglich eingeklebt. Hinten und unten UHU Por. Das ließ sich nur noch ungenau ansetzten, weil der Kleber sofort irgendwo "gepackt" hat!) Das kleine, um 4 mm zu hohe Teil ist extra etwas höher, weil durch die Abbrandkorrektur beim Heißdrahtschnitt immer Ungenauigkeiten entstehen. Die 4 mm sind also extra so und können ja mit einem Bastelmesser problemlos beigeschnitten werden.
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