Einführung in den Flug per FPV (first person view – Ich-Perspektive)Schon immer gab es Menschen, die sich eine Fluglizenz wünschten, aus Kosten oder Zeitgründen aber nie eine besitzen werden. Häufig wurde und wird der Traum vom Fliegen durch den Modellflug kompensiert. Dabei träumen wir, der Realität so nahe wie möglich zu kommen. Mit FPV kommen wir der Realität im Bereich des Modellfliegen ´s noch näher. Durch ein FPV Flugzeug kann man aus der Sicht des Modellflugzeug ´s fliegen bzw. steuern. Das FPV Bild aus dem RC Flugmodell wird live auf einem Bildschirm übertragen. Optimal ist es, wenn das FPV Bild auf einer Video-Brille dargestellt wird und die Bewegungen des Kopfes die Bewegungen der Kamera bestimmen. Zwischen einem Echtflug und einem Flug per FPV fehlt dann nur noch das Bauchkribbeln beim Looping ;-) Die Komponenten für den Flug per FPV- C-MOS oder CCD-Typen mit einer Auflösung von bis zu 640x480 (PAL-Standard) - CCD-Kamera ist deutlich besser als C-MOS Kamera - breiter Sichtbereich der Kamera ist wichtig - Schwenk-/Neige-Funktion der Kamera durch Servo (2 Stück) Kamerabeispiele
    - Module zur Texteinblendung per OSD (On Screen Display)
- z.B. GPS Daten (Global Positioning System) - Höhe, Geschwindigkeit und Akkuspannung - Aufzeichnung der Flugdaten - Die Einspeisung des Headtrackers in den RC-Sender geschieht über eine dort vorhandene Lehrer-Buchse.
An die Komponenten richten sich besondere Anforderungen bezüglich Gewicht, Reichweite (derzeit bis zu 400 Meter mit den erlaubten 10 mW) und Qualität.Anforderungen: Erfahrung im RC Modellflug - ja, das ist alles  Benötigt/Einstieg:Das Fliegen per FPV ist deutlich einfacher als das Fliegen aus der Sicht vom Boden dem Flugmodell hinterher. Bewegungen des Flugzeugs werden schneller erkannt und können früher ausgeglichen werden. Die sog. Nintendo-Generation hat überhaupt keine Probleme mit dieser Perspektive, da am Bildschirm durch z.B. Flugsimulatoren bereits geübt. Die FPV Technik: - Übertragung im Frequenzbereich 2,4GHz bzw. 5,8 GHz (Deutschland; anmeldefrei und gebührenfrei) - vorgeschriebene Sendeleistung 10 mW - Empfehlung ist 5,8 GHz (weil 2,4 GHz ist WLAN- bzw. Bluetoth-Bereich sowie Band von neuen RC-Anlagen, die teilweise mit 100 mW senden das Bild stören) Anschluss der FPV Komponenten:Die Komponenten zum FPV müssen nur miteinander verbunden werden. Vor dem Erstflug müssen die FPV Komponenten aber am Boden getestet werden. Tipp: Die Technik im RC Auto eingebaut lässt am Boden ohne Absturzgefahr des RC Flugmodell ganz in Ruhe üben und an die Sichtweise gewöhnen. Die Grundlegenden Kenntnisse für den späteren Flug per FPV sind so einfach zu erwerben. Reichweite für Übertragung beim FPV erhöhen:Mit einer Richtantenne lässt sich die Reichweite der FPV Übertragung deutlich erhöhen. Ein Diversity-System ermöglicht, dass von zwei unabhängigen Empfängern immer das jeweils stärkere Signal für die FPV Übertragung verwendet wird. Beste Reichweitenergebnisse beim FPV erzielt man aber schon durch einfache Regeln: Hier ein paar kleine Tipps was alles beachtet werden sollte um ein gutes Ergebnis zu erzielen. 1. Senderantenne und Empfangsantenne senkrecht ausrichten 2. Video-Sender möglichst von anderen RCKomponenten trennen, da die Abstrahlung das Videosignal beeinträchtigen kann 3. W-Lan und andere 2,4Ghz Funkbereiche vermeiden. 4. Empfangsantenne entweder ca. 20 cm oder über 1,5 m über dem Boden auftellen (feuchter Boden kann das Signal einschrenken, das gleiche gilt für eine hohe Luftfeuchtigkeit) 5. eine Patchantenne mit ca. 8-10 dBi kann die die Reichweite verdoppeltn (Einzugsbereich verkleinert sich, da eine Richtwirkung von 60°-80° entsteht - vgl. Punkt 6) 6. durch Diversity Empfänger oder Controller können mehrere Patchantennen verwendet werden. Dadurch kann der Winkel des Einzugsbereiches verdoppelt werden. Natürlich gibt es zum FPV viele Fragen, die immer wieder auftauchen. Deshalb haben wir ein FPV FAQ zusammen getragen. Für die vielen Fachbegriffe und Abkürzungen haben wir zustätzlich die FPV Worterklärungen geschaffen.
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