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JRR's Blog
Hallo erstmal, ich weiß nicht ob sie´s schon wussten? Ich bin der Neue und werde hier in loser Folge von meinen Aktivitäten aus meinem Keller und meiner Flugwiese berichten. Ich betreibe Modellbau schon seit 35 Jahren. Erfahrungen habe ich in allen Bereichen gesammelt, egal ob zu Lande, zu Wasser oder neuerdings auch aus der Luft. Über Fragen oder Kommentare freue ich mich, bitte einfach an
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wenden, der leitet die Mails dann weiter...
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Montag, 30.08.2010Hallo an alle die das hier doch irgendwann lesen!
Ich bitte um Entschuldigung wegen meiner langen Anwesenheitspause. Getan hat sich in der Vergangenheit einiges. Beruflich haben sich dann doch so einige Probleme eingeschlichen, die noch bewältigt werden müssen. Darüberhinaus gab es mal wieder ein neues Modell. Allerdings ein älteres Modell, was es schon einen Weile nicht mehr im Handel gibt. Doch darüber dann in einem kleinen Baubericht mehr.
Heute und in den nächsten Tagen wirds wieder etwas für eure Augen geben. Fangen wir mit einem kleinen Update der Alca L-159 von LM-Models an. In vielen Berichten zu Impeller-Modellen habe ich immer wieder den beleuchteten "Düsenauslass" gesehen. Bei meinem FMBH (freundlichen Modellbauhändler) hab ich die LED-Streifen von Pichler entdeckt. Da hab ich mir mal zum Spass 20cm für 4,80€ mitgenommen. Schön ist, dass man die Streifen alle 5cm oder alle 3LED´s kürzen kann. Die Streifen sind selbstklebend und man kann die Stromversorgung einfach anlöten. Ich betreibe sie an dem jeweiligen 3S Flugakku am Balancerstecker. Ganz feudal wäre es, wenn man einen, mit dem Gaskanal gemischten elektronischen Schalter verwendet. Damit kann man dann den Afterburner bei Vollgas darstellen.
Mir reicht es aber wenn es einfach von Anfang an leuchtet. Wenn man dann bei schlechtem Licht oder in der leichten Dämmerung fliegt, reicht die Optik vollkommen.
Gekostet hat das ganze dann höchsten 6€ und 1 Stunde Arbeit.

Den Baubericht zur Alca gibt es übrigens hier.
Weil´s so schön war die LED´s zu verbasteln, war ich nochmal im ÖMBL (örtlichen Modellbauladen) und hab mit bunte LED-Streifen gekauft. Diesmal hab ich die TwinStar damit "veredelt". allerdings konnte ich sie flugtechnisch noch nicht austesten, da das Wetter hier dermaßen schlecht ist. im Regen hab ich einfach keine Lust und wenns mit 3-4 Bft windet, kriegt man ja noch nicht mal im Freien die Fläche auf die Twinstar geschraubt. Ich habe rechts und links je 3 Streifen a´ 3 Led´s in rot/blau und grün genommen mit entsprechenden Kabel versehen. Durchs Elapor kleine Löcher gebohrt und die Kabel nach innen geführt und dort zentral zusammen gefasst. Auch hier werden sie einfach beim Zusammensetzen des Fliegers am Balancerstecker des Flugakku´s angeschlossen.
Zum Schluss noch die Platinenfolie der Streifen farblich dem Untergrund angepasst und fertig.
 Wo wir gerade dabei sind. Hier will ich euch mal frische Aufnahmen meiner derzeitigen Flotte zukommen lassen. Jetzt wisst ihr was ich in meiner Freizeit so verbreche. Aktuelle Projekte sind noch eine GWS P-40 und demnächst noch ein vorbildähnlicher Doppeldecker. Daneben habe ich noch eine LM-Mustang und eine LM-Ki84 im Kopf.........dort gibts auch noch eine Hurricane und eine FW190-A und eine FW190-D, Thundertiger hat noch eine schöne Thunderbolt.......
Grüsse und bis dann, Jochen
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Samstag, 31. Juli 2010 heute gibts mal ein paar Worte zum Umbau/Aufbau der MPX Twinstar II. Ich hatte ja schon berichtet, dass ich das Modell für die Robbe ASW und die MiniMag bekommen habe. Der Umbau auf Wasserflug erfolgte aus Kostengründen ja nicht. Stattdessen ist die Twinstar zu einem "Airliner" mutiert. Der aber hat jetzt ein abnehmbares Fahrwerk.
Das möchte ich hier jetzt ein wenig dokumentieren. Den eigentlichen Bau des Modells wil ich hier nicht zeigen, die Bauanleitung sagt eigentlich alles, genauso wie einschlägige Threads in diversen Foren. Begonnen habe ich mit dem lenkbaren Bugfahrwerk. Als erstes habe ich die Aufnahme des Bugfahrwerks aus einer Sperrholplatte, einem durchbohrten Buchendübel und einem Stückchen 4mm Messingrohr angefertigt. In die beiden Rumpfhälften habe ich dann mittels einem Sägeblatt-Stückchen einen Schlitz reingesägt. Dieser nimmt dann die Sperrholzplatte auf und überträgt die Landekräfte in den Rumpf.

Die Platte wird schön mittig in eine Rumpfhälfte geklebt. danach wird der Rumpf gemäss Anleitung normal weitergebaut. Als nächstes wird dann das Hauptfahrwerk in Angriff genommen. Dazu habe ich eine Konstruktion aus 5mm Sperrholz gefertigt.

Als nächstes wird der Rumpf hinter dem Schwerpunkt ausgeschnitten. In diesem Auschnitt wird die Sperrholzschale verklebt. Vor dem Verkleben abr noch die Konturen anzeichnen und verschleifen.

Nach dem Verkleben werden 4mm Löcher indie Konstruktion gebohrt und mit 4mm Buchendübeln zusätzlich im Rumpf verankert. Für das Fahrwerk wird 3,2mm gebohrt und direkt 4mm Gewinde eingeschnitten. Das Gewinde wird mit dünnflüssigen Seku gehärtet und nochmal nachgeschnitten. Als Fahrwerk stand mir noch ein alter Bügel eines Graupner Taxi zur Verfügung. Absolut passend in Breite und Höhe. Die Befestigungsklammer wurde passend gesägt.

Das Fahrwerk wird mit 2 Nylon-Schrauben befestigt. Räder sind 50mm Räder ausder Grabbelkiste. Das Bugfahrwerk ist ein Rest von meiner Trojan. Mit Hilfe eines Alurohres und einer kleinen Querachse und 30mm Rädern entstand ein zwillingsbereiftes Bugfahrwerk. Eine Bowdenzug-Anlenkung vom Seitenruder-Servo wird später noch eingeklebt.

Am Ende sieht die Twinstar jetzt wie ein kleiner Holiday-City-Hopper-Airliner aus. Ach übrigens, die Cowlings bei den Motorgondeln sind große Joghurtbecher (500g Becher) entsprechend abgelängt und angeschraubt auf zuvor angeklebte Holzklötzchen.

Maiden-Flug war am Dienstag, nach anfänglich etwas störrischem Höhenruder haben die beiden Bl-Motoren, gespeist von einem 3S-Lipo, die 1300g zügig in den Himmel befördert.
Zu den Flugeigenschaften braucht man bei der Twinstar nichts weiter zu sagen, der Vogel ist ja schon fast legendär. Bis bald Grüsse Jochen
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Donnerstag, 22. Juli 2010
Hallo,heute möchte ich euch einmal mein 1. Kameraflugvideo zeigen. Am Abend des 18.Juli aufgenommen, bei wunderbarsten thermischen Bedingungen. Kamera war eine gebrauchte Flycameone 2 aus der Bucht.
Für das Video bitte hier klicken.
Grüße Jochen
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Mittwoch, 19.Juli 2010 - JRR Hallo,
Nicht, dass ihr denkt ich habe aufgegeben oder vielleicht haben auch einige die Hoffnung gehabt, ich würde hier nicht mehr meinen Senf zum Besten geben.
Nein, nichts dergleichen, aber andere Dinge im Leben haben manchmal Vorrang vor der zweitschönsten Sache der Welt. Mal Ernst beiseite, aufgrund von beruflichen und privaten Dingen, kam der Modellbau in der letzten Zeit natürlich viel zu kurz. Fürs gelegentliche Fliegen fand sich aber dennoch ein wenig Zeit.
Dabei konnte ich meinen Cularis nach erfolgter Reparatur testen. War aber ein Reinfall. Wieder Vibrationsgeräusche ohne Ende, aber nicht nur Geräusche. Der gesamte Rumpflopf war am vibrieren. Also wieder Motor raus, Welle ausgebaut und auf einer dicken Glasplatte abgerollt. eigentlich nichts feststellbar. Blätter mittels Propbalancer gewuchtet, bei einem Blatt habe ich einen kleinen Tesastreifen aufgegklebt. Beim Motor habe ich dann doch noch festgestellt, dass das vordere Kugellager defekt ist. Der Innenring läst sich bei eingesteckter Welle kippen. Also ist Spiel daherinnen. Sogleich dann einen kompletten Satz Lager bestellt, Eigentlich alles metrische Norm-Maße, aber die Firma kann nicht liefern. So bleibt der Cularis bei schönsten Flugwetter, leichtem Wind, etwas Thermik, in der Werkstatt liegen. Schade.......!
Nun gut, für schöne entspannte Flüge in der Thermik hat mein kleiner E-Segler "Ptero-X" auch gesorgt. Für so ein kleines Ding mit 160cm Spannweite geht der richtig klasse. Mein Rekord steht bei 32Min Flug bei einer gesamten Motorlaufzeit von 2:50Min. Beim Nachladen habe ich da noch nicht mal 600mAh nachgeladen.
Der Ptero musste dann auch als Kameraflieger herhalten. Obwohl der Cularis dafür die bessere Wahl wäre, weil ruhiger und höher in der Luft. Gestern habe ich dann zum ersten Mal die gebraucht erstandene Flycamone2 ausgetestet. Die endgültige Position ist noch nicht gefunden. Auch fehlt mir noch das Auslösekabel für die Fernsteuerung. Aber es ist schon ein schönes Bild, wenn man sich selber hinterher auf Video sieht, wie man am Boden der Tatsachen steht und so bescheu..t ist und Flugzeuge vom Boden aus steuern will.
Aufgrund einiger Gegebenheiten hat sich mein Bestand an Modellen mittlerweile etwas reduziert. Die beiden Combat-Modell habe ich abgegeben, weil sich herausgestellt hat, das diese Thematik nichts für mich ist. Die Modelle haben einen kundigen Liebhaber gefunden. Die ausgeschlachtete Robbe -Schaum ASW 15b und die flugfertige MPX MiniMag hat mein Freund Andreas übernommen ( ich berichtete).
Dafür habe ich von ihm einen Baukasten des MPX-TwinStar bekommen. Erst wollte ich sie umbauen zum Wasserflieger. Aber das Set was ich eigentlich bestellen wollte, war mir im Versand eindeutig zu teuer. Allein für die Versandkosten hier, habe ich in einem allseits bekannten Hobbyshop in Fernost ein komplettes Set Motoren und Regler für den TwinStar bekommen. Denn in den TS kommt von Anfang an ein BL-Setup rein. Außerdem bekommt er ein lenkbares 3-Bein Fahrwerk, natürlich abnehmbar, um weiter auf dem Bauch landen zu können. Auch der Holzbau der Ju288 nimmt weiter Formen an, rohbaumässig ist einiges geschehen.
Was da aber geschehen ist, wie auch die TwinStar aussehen wird, zeige ich euch demnächst.
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Montag, 5. Juli 2010 - JRR (2)Hallo, so sah der Cularis heute nach rund 35Minuten Flug aus.

Ich hatte gehofft die Schnattergeräusche, die gelegentlich bei Vollgas auftraten, eliminiert zu haben. Nach insgesamt 2Stunden Fliegen ohne die Geräusche traten sie heut bei den letzten beiden Steigflügen wieder auf. Diemal schon bei mittlerer Gashebelstellung. Also gelandet und dann das gesehen. glatt aufgerissen. Keinen Absturz oder Nasenpunktlandung, nix.
Bin ziemlich sauer. Motor ist ein TGY35-48 mit 1100K/V an einer 12x5 Aeronaut Klapp mit Polytec-Spinner/Mitnehmer. Ob Kleben mit Kohlestäbchen-Versteifung hält? Werde dem Motor doch nochmal eine andere Welle verpassen. Wenn ich auch noch sosehr an Welle und Glocke des Motors zieh und wackle, ich kann kein merkliches Spiel finden. Muss ich mir doch noch einen anderen Motor zulegen? Will ich aber nicht, lieber ein anderen Vogel. Geht aber nicht, Portokasse............oje Hier nun 2 Bilder von der Reparatur.

5 Flachprofile 3mm x 0,8mm habe ich im Elapor versenkt, dazu innen 3Streifen 48er glasmatte und außen eine Lage 25er Glas. Alles mit Seku draufgepappt. Aussehen ist erstmal zweitrangig. Dann wieder alles zusammengeschraubt. Motor ohne Prop hochlaufen lassen, keine Vibrationen, nur mit Spinner und Mitnehmer, auch nix, mit Blättern nur kurz bis etwas mehr als die Hälfte Gasweg, auch nix.
Habe jetzt Blätter eine Nummer kleiner draufgemacht, mal sehen ob und wie er damit geht. Vorher war 12 x 5 drauf jetzt sind 11 x 4 drauf. Motor hat 1100U/V nochmal zur Erinnerung. Bis dann Grüsse Jochen
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