Dienstag, 09. März 2010
Hallo!
Heute möchte ich euch eins von meinen Projekten vorstellen. Da ich ein Fan von "Warbirds" bin, hatte ich natürlich auch den Wunsch eine "Spitfire" zu besitzen. Aber leider gibt es keine aus EPP, Z-Foam, Elapor oder vergleichbares. Es gibt zwar einige Modelle auf dem Markt, ARF, RTF oder Baukasten oder wie es halt beliebt. Es gab aber nur zwei Modelle in Holz, die in Frage kommen würden, Ripmax und RBC-Kits. Dann gibt es da noch von GWS ein Styro-Modell. Ansonsten gibt´s noch von div. anderen Herstellern noch Formschaum-Modelle aus Depron. Teilweise sehr schöne Modelle, aber in der Halbschalentechnik hergestellt. Aber halt sehr empfindlich, daher auch nicht meine Welt. Da ich aber eine gewisse Größe bevorzuge, so im Bereich um die 1000mm Spannweite, bin ich aus unerfindlichen Gründen plötzlich bei den Aircombat-Modellen hängengeblieben. Da habe ich dann die sogenannte "Waldmann-Spit" gefunden.

Schnell war der Plan besorgt, kopiert und Schablonen geschnitten. Aber halt jetzt! Sonst wirds ein Baubericht. Der kommt später in der Rubrik Flächenflug, nicht hier im Blog. Hier im Blog möchte ich es nur kurz vorstellen und auch zeigen. Das Modell ist fertig, bis auf den Antrieb. Der kommt rein, wenn die Modellbaukasse wieder einen gewissen Pegel erreicht hat.
Ich möchte hier dem Baubericht nicht vorgreifen, es war mein erster selbstgebauter Warbird. Es wird, soviel kann ich hier zum Besten geben, auch nicht mein letzter sein. Ich will auch keinen Scale-Anspruch erheben, dafür ist ein Aircombat-Modell nicht gedacht, es sind Zweckmodelle, deren Halbwertzeiten durchaus sehr kurz sein können. Das heisst aber noch lange nicht, dass man ein solches modell nicht zum Spassfliegen hernehmen kann oder schön ausgestalten kann. Bei der Wahl der Motorisierung ist man sehr freigestellt. Ob Elektro oder Verbrenner, beide Antriebsarten sind ohne Probleme machbar. Was aber für mich am wichtigsten ist, die Optik kommt keinensfalls zu kurz, man erkennt auf Anhieb die typischen Wesenzüge der Spitfire. Ich finde sie hat zusammen mit der P-51 Mustang die eleganteste Silhouette am Himmel. Sie wirken wie aus einem Guss, nicht so zerklüftet wie manch anderes Muster. An deutschen Mustern möchte ich behaupten, kommen da nur drei Maschinen in Frage, die Me 262, FW 190D und die TA 152. Für das Modell braucht man nicht viel, eigentlich nur Balsaholz 1,5; 2; 3; 4; und 5mm, ein klein wenig Sperrholz 3 und 6mm. Folie und/oder Bespannpapier fürs Finish. Somit bleiben auch die Kosten im überschaubaren Rahmen. Nach oben sind größen- und preismäßig sowieso keine Grenzen gesetzt. Deshalb vertrete ich auch eine Philosophie, mit günstigem Erwerb auch viel Spass zu haben. Das gipfelt halt bei mir darin, dass ich z. B. Motoren nicht in Deutschland kaufe. Aber genug davon, dieses Thema ist bis zum Erbr..... in allen möglichen Foren erörtert worden.
Bis demnächst, mit einer weiteren Projektvorstellung.
Grüsse Jochen