Samstag, 31. Juli 2010
heute gibts mal ein paar Worte zum Umbau/Aufbau der MPX Twinstar II. Ich hatte ja schon berichtet, dass ich das Modell für die Robbe ASW und die MiniMag bekommen habe. Der Umbau auf Wasserflug erfolgte aus Kostengründen ja nicht. Stattdessen ist die Twinstar zu einem "Airliner" mutiert. Der aber hat jetzt ein abnehmbares Fahrwerk.
Das möchte ich hier jetzt ein wenig dokumentieren. Den eigentlichen Bau des Modells wil ich hier nicht zeigen, die Bauanleitung sagt eigentlich alles, genauso wie einschlägige Threads in diversen Foren. Begonnen habe ich mit dem lenkbaren Bugfahrwerk. Als erstes habe ich die Aufnahme des Bugfahrwerks aus einer Sperrholplatte, einem durchbohrten Buchendübel und einem Stückchen 4mm Messingrohr angefertigt. In die beiden Rumpfhälften habe ich dann mittels einem Sägeblatt-Stückchen einen Schlitz reingesägt. Dieser nimmt dann die Sperrholzplatte auf und überträgt die Landekräfte in den Rumpf.
Die Platte wird schön mittig in eine Rumpfhälfte geklebt. danach wird der Rumpf gemäss Anleitung normal weitergebaut. Als nächstes wird dann das Hauptfahrwerk in Angriff genommen. Dazu habe ich eine Konstruktion aus 5mm Sperrholz gefertigt. 
Als nächstes wird der Rumpf hinter dem Schwerpunkt ausgeschnitten. In diesem Auschnitt wird die Sperrholzschale verklebt. Vor dem Verkleben abr noch die Konturen anzeichnen und verschleifen.

Nach dem Verkleben werden 4mm Löcher indie Konstruktion gebohrt und mit 4mm Buchendübeln zusätzlich im Rumpf verankert. Für das Fahrwerk wird 3,2mm gebohrt und direkt 4mm Gewinde eingeschnitten. Das Gewinde wird mit dünnflüssigen Seku gehärtet und nochmal nachgeschnitten. Als Fahrwerk stand mir noch ein alter Bügel eines Graupner Taxi zur Verfügung. Absolut passend in Breite und Höhe. Die Befestigungsklammer wurde passend gesägt.
Das Fahrwerk wird mit 2 Nylon-Schrauben befestigt. Räder sind 50mm Räder ausder Grabbelkiste. Das Bugfahrwerk ist ein Rest von meiner Trojan. Mit Hilfe eines Alurohres und einer kleinen Querachse und 30mm Rädern entstand ein zwillingsbereiftes Bugfahrwerk. Eine Bowdenzug-Anlenkung vom Seitenruder-Servo wird später noch eingeklebt. 
Am Ende sieht die Twinstar jetzt wie ein kleiner Holiday-City-Hopper-Airliner aus. Ach übrigens, die Cowlings bei den Motorgondeln sind große Joghurtbecher (500g Becher) entsprechend abgelängt und angeschraubt auf zuvor angeklebte Holzklötzchen.
Maiden-Flug war am Dienstag, nach anfänglich etwas störrischem Höhenruder haben die beiden Bl-Motoren, gespeist von einem 3S-Lipo, die 1300g zügig in den Himmel befördert.
Zu den Flugeigenschaften braucht man bei der Twinstar nichts weiter zu sagen, der Vogel ist ja schon fast legendär. Bis bald Grüsse Jochen