Sonntag, 03. Oktober 2010
Hallo!
Nach mehreren Flugeinsätzen der Twinstar stellt ich fest, soviel Trimmen hatte ich bei noch keinem Modell. Immer wieder stimmte etwas nicht. Da mir auch der Stromverbrauch zu hoch war, habe ich nochmal DriveCalc bemüht. Aktuell waren 7x5 APC-E Propeller drauf. Jetzt sind 7x4 der gleichen Art drauf. Der Schub ist nur geringfügig weniger, der Propellerstrahl ist zwar deutlich weniger, aber immer noch absolut im optimalen Bereich. Der Twinstar ist ja ein Modell, das mit relativ wenig Leistung auskommen kann, aber er braucht doch eine gehörige Portion Propellerstrahl. Nun ist durch den Wechsel der Propeller die Stromaufnahme um satte 10A für beide Motoren zurückgegangen. Vom Speed her hat sich fast gar nichts geändert. Alles passt zusammen.
Aber was war das andere Problem? Kaum ein richtiges Höhe halten war möglich, entweder stieg der Vogel barbarisch weg oder er ging in einen geradlinigen Sinkflug über. Nur mit Mühe war ein Geradausflug zu treffen. Erste Maßnahme war die Überprüfung des Schwerpunktes. Der war in Ordnung. Als nächstes war der Test des Höhenruder-Servos dran. Nach zig Versuchen, auch mit Belastung des Servos durch Auflegen kleinerer Gewichte auf die Höhenruderflosse, war dann festzustellen, dass mit dem Servo etwas nicht stimmte. Vor dem Test hatte ich die Postion des Servohebels markiert. Ein Wegbiegen des Stahldrahtes zur Höhenruderflosse ist bei der Multiplex-Methode der Anlenkung auszuschließen. Nach diversen Ruderbewegungen war dann feststellbar, dass das Servo nicht exakt rückstellte. Dem Twinstar reicht nur wenig Höhenruderbewegung, denn die Ruderfläche ist sehr groß. Also was tun? Das Turnigy Servo wurde herausoperiert und gegen ein HS-81 getauscht. Der anschließende Testflug verlief absolut zufriedenstellend. So passt es jetzt. Diesen Turnigy-Servo hab ich schon mehrfach eingesetzt, aber dieses hier, war der erste Ausreiser.
So bis dann Grüße Jochen