Montag, 21. März 2011
Hallo,
Fabians 4. Flugtag bzw. Erlebnisse von heute am Sonntag 20.03.2011.
Ich sag nur: Fliegen bis der Arzt kommt. Idealere Bedingungen kann man kaum mehr bekommen. Glockenklare Luft, kein Wölkchen am Himmel, kaum Wind, also herrlichst! Das nun keine Hammer-Thermik herrschte, damit kann man mit einem E-Segler leben.
Also Auto gepackt und losgezogen auf die Wildflugwiese. Sohnemann Fabian und die Bee kamen auch mit. Das Auto war richtig voll geladen, wann hat man sonst Gelegenheit vieles auszuprobieren.
Von 9:30 bis 12:30 waren wir draußen, danach nach Hause, Modelle in den Hausflur, Sender und Akkus nochmal ans Ladegerät, denn Abends sollte es nochmal rausgehen, ein paar Runden in der Abendsonne drehen.
Zwischendurch bei Sohnemann Jannik beim Fussballturnier zugeschaut. Um 17:00 Uhr Auto wieder beladen und ab auf die Wiese Nummer 2, das ist die für spätnachmittags und Abends. Auch hier war Fabian und die Bee wieder mit.
Das es an einem solchen Tag auch Bruch gibt, ist sonnenklar. Aber dieser Ärger ist ganz schnell verflogen, wenn man sich Fabians Fortschritte ansieht. Davon gibts dann im Anhang an diesen Beitrag wieder ein kleines Video. Im Moment haben wir nur zwei 1000mAh Akkus für die Bee. Ich muss schleunigst noch ein oder zwei etwas größere Akkus besorgen, denn ich kam mit dem Laden gar nicht hinterher. der Junge wollte im Dauerbetrieb fliegen, ich musste erstmals die Bremse anziehen.
Auf dem Video seht ihr, was er jetzt schon Einfällen hat, was man anstellen könnte. Dabei fliegt er erst den 4. Tag!
Nun zum Bruch; die Cap 232 musste dran glauben. In einem Anfall von Euphorie, vielleicht hab ich mich von Fabian anstecken lassen. Die Cap sollte ja endlich mal in die Luft. Die Bedingungen waren ja ideal, ja wenn, ja wenn man auch mal aufpassen würde. Akku angesteckt, funktionen überprüfen. Alles ok?...ja.... wirklich alles ok?....nun mansollte nicht nur hinschauen, dass sich alles bewegt, was sich bewegen soll, sondern es soll sich auch in die richtige Richtung bewegen. Die Querruder taten es jedenfalls nicht, wie ich hinterher schmerzvoll feststellen musste.
Deswegen ist die kleine Cap kurzerhand abgeschmiert. Der Schaden hält sich in Grenzen. Lässt sich mit Epoxy und ein wenig Seku wieder richten. Nur die Fläche braucht zwei Flicken Folie und an einer Stelle nach Öffnung der Bespannung eine kleine Stabilisierung des Holmes, denn der hat ´nen Knacks weg.
Bis bald Jochen