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P-51 D Mustang

von LM-Model! Geil! Damit ist alles gesagt Lachanfall Ok, hier noch zwei Worte mehr. Der Baubericht...

Wie alles begann:

Hach, was war das eine Freude. Weihnachten 2010. Ein neues rc-Flugzeug aus der Verpackung nehmen, könnte ich den ganzen Tag machen. Noch dazu, wenn es ein solch feines Modell wie die P-51 D Mustang von LM-Model ist. Dieser Freude habe ich bereits im Auspackbericht freien Lauf gelassen, deshalb weiter im Text. Hier also mein Baubericht zur P-51 D:

Ohne Pics glauben wir Nix!

Das Ergebnis vorweg, so sieht die Mustang nun aus:

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Daten, Zahlen, Fakten:

Die Daten des P-51 D:

Spannweite: 850 mm
Länge: 700 mm
Fluggewicht laut Anleitung von LM-Model: 340 g
Fluggewicht mit meinem Setup: 500 g (inkl. Lipo)

Befeuert wird die P-51 D weitgehend mit Elektronik, die ich noch zu Hause liegen hatte. Im Einzelnen sind dies ein Motor von Keda (KA20-28M), ein Spektrum-Empfänger AR500 und Produkte der Firma Esky: hier musste ich nur die drei Servos nachkaufen, einen 25A-Regler und einen 1500er-Lipo hatte ich noch. Esky hat mich schon bei meinem FreeBee und meiner Nieuport mit einem gelungenen Preis-Leistungsverhältnis überzeugt. Genau richtig für so eine kleine leichte Schaumwaffel wie die P-51 D Mustang von LM-Model.

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Und los gehts...

So denn, was hat Libor (LM-Model-Cheffe) also in die Tüte der Mustang getan? Auffallend wenig Teile. Dafür aber eine umso höhere Qualität. Die EPP-Klötze sind sauberst geschnitten und machen einen super Eindruck. Perfekt.

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Laut Anleitung von LM-Model richtet sich die P-51 D Mustang an den fortgeschrittenen Modellflieger. Das mag soweit stimmen. Für den Bau der Mustang gilt das aber nicht. Selbst ein Grobmotoriker wie ich hatte keinerlei Probleme bei dem Zusammenbau. Wenn man es drauf anlegt, dürfte man die Mustang in drei Stunden fertig bekommen. Ich hingegen hatte beim Bau des LM-Model-Modells derart viel Spaß, dass ich mir Zeit gelassen habe. Geschätzte 6-7 Stunden. 

Als erstes werden die Tragflächen der Mustang aneinandergepappt. Dann wird ein Keil aus dem Rumpf geschnitten. Dieser wird halbiert. Laut Anleitung von LM-Model soll die untere Hälfte nun mit Servos versehen und wieder eingeklebt werden. Ich wollte die Servos aber nicht im Mittelteil haben, weil ich quer durch das Modell laufende Anlenkungsdrähte nicht so mag. Also sollen die Servos direkt in die Fläche kommen, bzw. direkt hinten ins Heck, siehe weiter unten in meinem Baubericht zur P-51 D.

Trotzdem auch bei mir: Aneinanderpappen und Keil schneiden und halbieren.

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Die Fläche konnte nun eingeklebt werden.

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Wie bereits erwähnt: entgegen der Anleitung kommen die Servos in Fläche der Mustang. Hierzu Aussparungen anzeichnen, EPP ausfräsen, Servos rein, fertig. Später wurden die Servos noch grau angesprüht, siehe die Fotos des fertigen Fliegers. Die Kabel werden in das Rumpfinnere geführt und schließlich die untere Hälfte des ausgeschnittenen EPP-Klotzes eingeklebt.

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Auch der Servo für das Höhenruder wird an Ort und Stelle untergebracht. Wieder Einfassung für den Servo freischaufeln, selbigen einsetzen und die Kabelage loswerden. In dem Fall wurde das EPP aufgeschlitzt und das Kabel reingedrückt. Wie man sieht, sieht man nix. Fast nix. Einzig das Verbindungsstück des Verlängerungskabels für den Servo musste irgendwo hin. Bei genauer Betrachtung entdeckt man das Plastik im Buchstaben "H". Wirklich auffällig ist aber auch das nicht. Insgesamt bin ich mit der Platzierung des Servo im Heck sehr zufrieden, auf das in der Anleitung beschriebene Gestänge quer durch die Mustang konnte verzichtet werden.

Im Anschluss wurden noch die Leitwerke auf den Rumpf geklebt.

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Es fehlen noch die Anlenkungen. Hierfür wird die Elektronik in das Modell geworfen. Nach Ermittlung der richtigen Servohorn-Position werden die Anlenkungen angebracht. Die P-51 D Mustang erwacht zum Leben :-)

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Nun ist die Kabinenhaube an der Reihe. Die 5-Minuten-Lösung wäre wohl, Haube auf Unterteil kleben und gut ist.

cockpit kabinenhaube

Ein ganz klein bisserl mehr Zuwendung erfährt sie bei mir. Das Verschönern des Cockpits habe ich in diesem Bastel-Tipp beschrieben. Nach einer Stunde sah die Haube der Mustang so aus:

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Die P-51 D nimmt Gestalt an. Zeit sich um den Einbau des Motors zu kümmern. Ich wollte auf jeden Fall einen abnehmbaren Motorspant haben. Kommt ja doch mal vor, dass man später noch einmal an den Motor muss. Libor liefert einen Holz-Spant mit, den man entsprechend der eigenen Bedürfnisse weiterverarbeiten kann. Hätte ich wohl getan, gäbe es nicht Dirk (alias DJ Tornado aus dem rcline-Forum). Dieser hatte nicht nur einen super Tipp bezüglich des abnehmbaren Motorspants, nein, darüberhinaus hat er mir gleich noch einen vorgebereiteten Spant aus GFK zugeschickt. Diesen hatte er zufällig noch zu Hause liegen. Besten Dank Dirk :-) So war der Einbau des Motors schnell erledigt. Im Einzelnen habe ich die Vorgehensweise für einen abnehmbaren Motorspant in einem extra Bastel-Tipp verarbeitet.

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spant spant-abnehmbar

Damit fehlte nur noch ein Propeller. Ich habe mich für eine Klappluftschraube in der Größe 9x5 entschieden. Da die P-51 D Mustang von LM-Model kein Fahrwerk hat, erscheint mir dies als die materialschonendere Variante. Wenn man einen günstigeren Propeller kaufen will, könnte man sicher auch einen RC-Propeller von GWS nehmen. Die sind vergleichsweise weich und brechen nicht so schnell. Ein passender Spinner wurde auch noch aufgetrieben, hier kommt ein Durchmesser von 45 mm zum Einsatz, der sich wunderbar einfügt.

Ratze Fatze Fertig

So denn, das war es schon. Mir hat das bauen super viel Spaß gemacht. Die Teile sind perfekt verarbeitet, passten gut ineinander und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Zeit für den Erstflug :-) Ich werde berichten... 

update: hier also der Bericht zum Erstflug :-)

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