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Baubericht der Fokker Dr. I von FreeAir

Eine Bauanleitung zur Fokker Dr. I von FreeAir von BJ

 

Fasziniert von Helikoptern bin ich nun durch meine Begeisterung für WWI-Flugzeuge bei meinem ersten RC-Modellflugzeug gelandet. Der bekannteste Flieger aus der Pionierzeit der Jagdfliegerei ist wohl die Fokker Dr. I. Wichtig war mir als Anfänger in der Tragflächenfliegerei, dass das Material aus EPP ist. Schließlich möchte ich, dass mir Fehler am Anfang verziehen werden und Reparaturen schnell von statten gehen, damit ich zum Üben mehr Zeit in der Luft verbringe als mit dem Werkzeug am Boden und am Flieger. Bei Free Air stieß ich dann auf die berühmt berüchtigte Rote Variante (von Manfred von Richthofen). Schnell war der Karton bei mir im Wohnzimmer. Als Pilot eines RC Modellhubschrauber war ich es gewohnt meinen Modellhelikopter flugfertig aus der Box zu nehmen. Das sollte nun gänzlich anders werden.

 

Der erste Eindruck

 

Hoch motiviert und neugierig öffnete ich nun meine erste Bastellbox von FreeAir (Bild 1) für Möchtegern-Piloten. Eine englische Anleitung  von FreeAir sollte mir nun begleitend zur Seite stehen. Des Englischen mächtig, fing ich nun an zu zweifeln und überlegte, ob ich mich nicht vielleicht überschätzt hatte. Ein Freund bestätigte mir dann zum Glück meine Vermutung, dass es nicht an mir liegt, sondern die Anleitung von FreeAir einfach nur schlecht vom Tschechischen ins Englische übersetzt wurde. Dem Ergebnis möchte ich kurz vorweg greifen. Auf dem Bild 2 kann man erkennen, dass es ein  RC Flugzeug geworden ist. Mit der Qualität der Bauteile von FreeAir war ich von Anfang an sehr zufrieden. Volle Punkte in meiner Zufriedenheitsquala konnte ich also nur aufgrund der Bauanleitung von FreeAir nicht geben. Aber vll. hilft Ihnen ja diese Beschreibung, so dass dieser Punkt meiner Bewertung unbeachtet bleiben kann.

 

Verpackung des Fokker Dr. I von Free Air fertig aufgebaute Fokker Dr. I von Free Air

Zunächst waren die Tragflächen zu erstellen. Hier gab es zwei Mal drei Flügelhälften (Bild 3) aneinander zu kleben. Auf dem Bild erkennt man sie noch auseinander. Zur Anwendung kam das erste Mal der sog. CA-Kleber. Zunächst habe ich mich ohne Aktivatorsprey versucht. Aufgrund dieser Vorgehensweise war die Aushärtzeit jedoch lang und die Flügelhälften mussten fixiert werden. Nachdem die Hälften ausgehärtet waren und fest aneinander klebten, habe ich die Carbonstangen in die Flügel eingelassen (Bild 4). Sie sollen den Flügeln die notwendige Stabilität bringen. Dazu waren pro Flügel jeweils eine Stange auf der oberen Seite und eine Stange auf der unteren Seite in das EPP einzulassen. Hierzu habe ich mit einem scharfen Cuttermesser einen 2 mm tiefen Schnitt unter zur Hilfenahme eines Lineals angelegt, den CA-Kleber eingeführt und die Stange einfach zentimeterweise hinein gedrückt (Bild 5).

Flügel des Fokker Dr. I von Free Air Carbonstangen im Flügel des Fokker Dr. I von Free Air
Eindrücken der Carbonstange beim Fokker Dr. I von Free Air Bug des Fokker Dr. I verklebt

Der Rumpf der Fokker Dr. I von FreeAir besteht aus einem Innenleben (eine Art Bodenplatte) und einer Außenhaut. Am Bug war das Material der Außenhaut getrennt (Bild 6, der rote Pfeil weist auf die rot eingezeichnete Linie, die zu verkleben war), so dass ich dies zunächst zusammen klebte. Nach dem Aushärten bog ich die Rumpf-Außenhaut schon ein Mal vor, in dem ich ihn mit einem Klebeband (Bild 7) - verkehrt herum, damit das Dekor vom Rumpf nicht beschädigt wird, umfasste. Während dieser Prägephase (Bild 8 zeigt die durch das Klebeband erreichte Form) war das Innenleben vorzubereiten. Der Boden wurde durch zwei EPP-Teile komplettiert (Bild 9) und ergab so ein 3D-Gestell, dass nun von der Außenhaut zu umschließen war. Bild 10 zeigt beide Teile bevor sie ineinander gefügt werden. Ich nahm mir dabei die Zeit, während der 30 Minuten Aushärtzeit, mit meinen Händen den Rumpf zu fixieren, da ich eine gute Symmetrie erreichen wollte (nebenbei kann man gut fernsehn). Nach diesem Arbeitsgang entschloss ich mich jedoch dazu Aktivatorsprey einzusetzen, um die Aushärtzeit deutlich zu verkürzen. Bei meinem nächsten RC Flugzeug werde ich also nicht nebenbei Fernseh gucken Winken

mit Klebeband fixierte Fokker Dr. I von Free Air fertig geformter Rumpf der Fokker Dr. I von Free Air
Bodenplatte mit Anbauteilen des Fokker Dr. I von Free Air Rumpf und Bodenplatte des Fokker Dr. I von Free Air

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