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BF 109 F von LM-Model

Mal etwas anderes. Aufgemerkt, keine E sondern eine F. Jochen mit einem Baubericht zur BF 109 F von LM-Model

 

 

BF 109 E gibt es wie Sand am Meer. Sogar bei uns im Portal. BF 109E von Parkzone, GWS, LM-Model, alles da. Hier mal eine selteneres Modell: Die BF 109 F von LM-Model. Jochen hat sie in seiner Sammlung. Hier also die Anleitung zum Bau dieses Modellflugzeugs.

 

Hallo in meinem Baubericht,


Ab heute eine neue Anleitung von der Messerschmidt Bf 109 F von LM-Model. Als Vorgeschmack ein Bild des fertigen Modells:

 

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Libor (LM-Model) hat wieder etwas mit seiner CNC-Schneidemaschine gezaubert. Die BF 109 F ist in seiner bekannten XL-Grösse gehalten, also 110cm Spannweite. Wie immer legt er eine Tüte mit gefrästen Holz- und Gfk-Teilen, sowie Kohleprofile, Bowdenzüge und Material zur Flächenbefestigung bei. Sogar ein Parkzone (109) Spinner ist beigefügt, also entfällt das lästige Suchen nach einem passenden Spinner.

In die Flächen der BF 109 F kommen zwei Esky-0508 Servos, für Höhe und Seite zwei ES-05HT, ein 40A Regler und befeuert wird die BF 109 F von LM-Model mit einem Motor von Keda-Model, dem KDA 36-16M. Wie immer, alles bei den Fliegerhorstern erstanden. Den Saft wird ein 3S/2200mAh 30c Lipo-Akku liefern.


Zum Bau der Bf 109 F von LM-Model:


Angefangen habe ich mit den Rumpfsegmenten. Alle Teile wurden erstmal von dem minimalen Schneidgrat am Eintauchschlitz befreit und anschließend mit Seku verklebt.
Weiter ging´s mit dem Höhenruder. Zuerst wurden wieder Schlitze für die Verstärkungsprofile in die BF 109 F von LM-Model eingebracht, in der Dämpfungsfläche verschwindet ein 3mm Profil, in der Rudefläche ein 5mm Profil, welches gleichzeitig die Verwindung der beiden Ruderflächen verhindern soll.
Da am Hohenruder die charakteristischen Ecken der Ruderflächen nicht geschnitten sind, machen wir das flugs selber. Mit Restmaterial wird der Scharnier-Keil ausgefüllt und anschließend schräge eingeschnitten. Damit sich die Ruderklappe frei bewegen kann, den Schlitz auf ca. 1,5 verbreitern.

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Zunächst habe ich mir eine Servoaufnahme für Höhe und Seite geschnitten. LM-Model hat die ausgeschnittenen Rumpfkerne beim Bausatz der BF 109 F gelassen. Einen Klotz genommen, passend angezeichnet und auf der Dekupiersäge "ausgesägt". Geht schön winklig und sauber. Im Anschluss ein 1,5mm Sperrholzbrettchen mit Ausschnitten für die Servos gesägt und mit dem Klotz verklebt. Anschließend die Löcher für die Servos mit dem Cutter aus dem EPP geschnitten. Der hochstehende Teil hinter den Servos dient als Abstützung für die Bowdenzugrohre, wenn diese Einheit im Rumpf der BF 109 F verklebt ist.

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Weiter mit der Anleitung zum Bau der BF 109 F von LM-Model und dem Flächenbau. Die Querruder sind ja angeschnitten bei den Flächenhälften. Endleisten-Ruder sehen aber nicht aus bei der BF 109 F. Deshalb habe ich an jeder Hälfte etwa 250mm lange Ruderklappen angezeichnet. Die V-Schnitte vor und hinter den Rudern habe ich dann mit EPP-Streifen aufgefüllt, verklebt und anschließend mit einem scharfen Cutter bündig mit der Fläche abgeschnitten.
Die Ruder werden aber erst ganz zum Schluss ausgeschnitten. Nun habe ich Servo-Position, Kabelverlauf und Rumpf-Ausschnitt angezeichnet. Auch die Postion der vorgeschnittenen Flächenkühler gehörten dazu.
Nächste Arbeit war die gelibete Verlöterei von Servo-Verlängerungen und Anschlüssen. Das fertige Resultat liegt jetzt auf den Flächenhälften des Modells von LM-Model.
Nebenbei habe ich noch drei Flächenverbinder aus 0,8mm Sperrholzresten geschnitten. Die werden später in den verklebten Hälften als Versteifung versenkt.
Jetzt ging es ans Ausfräsen der Servo-Vertiefungen. Die Servos passen saugend in die BF 109 F von LM-Model, Vorher werden sie mit der Funke auf Neutral gestellt und in die Ausschnitte gedrückt. Später wenn alles passt, werden sie mit Heisskleber befestigt.
Im gleichen Atemzug werden die Schlitze für die Querruderversteifung geschnitten und 240mm lange Flachprofile eingeklebt. Weiter geht es mit dem Schneiden der Kabelschlitze und dem Eindrücken der Servokabel.

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Weiter im Baubericht zur BF 109 F von LM-Model: Nun wird eine Flächenhälfte mit Aktivator eingesprüht, lüften lassen, die andere Hälfte mit Seku einstreichen und zusammendrücken. Nach ein paar Minuten kann man dan die Verbinderschlitze schneiden und dieselben einsetzten und verkleben. Die Kabel der Querruderservos werden schön gebündelt. Nun werden die Flächenkühler auf die angezeichneten Positonen geklebt, Das ist kein großer Akt, Spray und Seku tun ihr Werk. Zum Schluß wird noch der Ausschnitt für den Rumpf der BF 109 F mit etwas Untermaß ausgeschnitten. Am entsprechenden Rumpfteil werden jetzt im einem der nächsten Abschnitte die Holzteile der Flächenbefestigung eingebaut.

 

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Hier geht´s weiter mit der vorderen Arretierung der Fläche der BF 109 F von LM-Model. Zuerst wird vom mittleren Rumpfsegment das keilförmige Segment abgeschnitten, genau im gedachten Verlauf der einzuklebenden Holzplatte. Das ist in der Anleitung von LM-Model auch ganz gut gezeigt. Dieses Stück wird später wieder mit der Fläche verklebt. Anschließend habe ich ein "fettes" Sägeblatt genommen und den Schlitz für die Halteplatte eingesägt. Dieses Blatt räumt mir in einem Rutsch einen Schlitz für das 2mm Holzbrettchen, welches im nächsten Arbeitsgang eingeklebt wird. Nach dem Trocknen werden die Löcher, die nachher die Holzdübel aufnehmen, vom EPP befreit. Die Löcher brauchen wir auch zum Anzeichnen der Dübelposition an der Fläche.
Nun schneiden wir eine Ankerplatte aus Resten vom 0,8mm Sperrholz oder was gerade an solch dünnen Holz da ist. Diese Platte hat die selbe Form wie die Dübelplatte im mittleren Rumpfsegment. Diese Ankerplatte wird mit der vorderen, bereits leicht abgeflachten Flächenvorderkante verklebt. Die Fläche passt ja unter minimalem Druck in den Ausschnitt des mittleren Rumpfsegmentes. Vorher legen wir aber ein Stück Haushaltsfolie drunter. Mit Sekundenkleber wird jetzt das dünne Sperrholzbrettchen in die BF 109 F von LM-Model eingeklebt. Aktivatorspray drauf und nach dem Trocknen die Fläche herausnehmen und nachkleben.
Weiter geht es mit dem Anzeichnen der Dübellöcher. Dazu legen wir wieder die Fläche der BF 109 F in das Rumpfsegment und gehen von vorne mit einem 4mm Bohrer durch das EPP und drehen ihn mit der Hand, so dass an der Ankerplatte die Postionen der Bohrungen zu sehen sind. Dann wird mit 4mm das Brettchen durchbohrt und das dahinerleigend EPP mit einem 3mm Bohrer aufgeweitet, so dass die, in meinem Fall 60mm langen und im Durchmesser 4mm Buchendübel satt verklebt werden können.
Nach ausreichender Trockenzeit, probiert man aus, wie stramm oder leicht, die Dübel in ihren vorgesehenen Positionen passen. Nacharbeit ist durch aus erforderlich, denn die Dübel sollten schon ohne Kraftaufwand in die Bohrungen der BF 109 F von LM-Model gehen.

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Die Flächenbefestigung wird fertig gestellt. Zuerst wird die Ankerplatte großflächig in das mittlere Rumpfsegment der BF 109 F eingeklebt. Probehalber wird die Fläche aufgesetzt und der Bereich wo das Verstärkungsbrettchen auf der Flächenunterseite sitzt so angezeichnet, dass die Löcher der Ankerplatte und des Verstärkungsbrettchens genau fluchten. Genau vermessen!
Die Tragfläche des LM-Model wird nun abgeflacht, so dass das Brettchen flächig verklebt werden kann. Anschließend wird die Fläche für die 4mm Nylonschraube durchbohrt, die Kunststoffeinschlagmutter von der offenen Seite des Rumpfmittelteils in die Bohrung gesteckt und die Fläche verschraubt. Jetzt schauen ob die Fläche satt überall im Rumpfauschnitt aufliegt ohne zu wackeln, ggf. an Druckstellen im EPP im hinteren Bereich der Aufnahme nacharbeiten. Die Fläche sollte etwas stramm sitzen, ausleiern tut sie mit der Zeit sowieso.
Passt alles, vorsichtig die Einschlgmutter verkleben. Damit wäre jetzt die Fläche fest und als Abschluss für heute, kleben wir noch ein vorderes und ein hinteres Rumpfsegment der BF 109 F von LM-Model an. Dazu braucht man außer, dass man auf genaue Passung achten sollte, nix zu schreiben.

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Weiter mit dem Bau der BF 109 F von LM-Model. Es ist der Servoeinbau in den Rumpf dran. Am Rumpfende haben wir uns ungefähr die Austritte der Rohre markiert und die Durchführungen gemacht. Ein 2mm ABS Rohr wird halbiert und im Servoblock verklebt. Damit Rohr und Servohorn auch ordentlich fluchten, wird ein Stück 0,8er Draht beim Verkleben zu Hilfe genommen. Es wird ins Servohorn eingehängt und anschließend wieder herausgenommen.
Die Position des Servoblocks wird als nächstes gekennzeichnet. Soweit hinten rein schieben, dass man noch an die Schrauben zum Wechseln kommt. Die Rohre werden hinten eingefädelt. Nun den Servoblock anheben und Seku drunter geben und andrücken. Dann noch die seitlichen Schlitze zum Rumpf hin verkleben und fertig.
Nachdem das getrocknet ist, die Rohre am Rumpfend in ihren Austritten verkleben. Zunächst wird aber ein Passprobe mit dem Leitwerksträger gemacht. Dabei ist drauf zu achten, dass die Rohre in schönen weichen Schwüngen laufen. Das Verkleben macht man am besten zu zweit, einer hält den Rumpf der andere Zieht das Rohr stramm und verklebt am Rumpfende. Anschließend wird der Leitwerksträger angepasst. Fläche anschrauben, Träger anhalten, so dass eine Parallelität mit der Fläche gegeben ist und anzeichnen. Dann mit Seku und Aktivator verkleben.
Die Bowdenzugrohre werden erst nachdem die Ruderhörner eingeklebt sind, endgültig abgelängt und verklebt. Dazu später in der Anleitung zur BF 109 F von LM-Model mehr.

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Weiter gehts mit einem Gimmick an der Fläche der BF 109 F von LM-Model. Ich wollte mal probieren ob man einen Abwurftank zum Abwerfen überreden kann. Dafür muss aber erstmal ein Pylon her. Hierzu habe ich mir ein keilförmiges Teil aus EPP geschnitten, ein Bowdenzugröhrchen mit 0,8er Draht etwas vorgebogen und durch die Fläche gebohrt. Anschließend so lange hin und her geschoben, bis der Draht schön leichtgängig läuft und auch ausreichend Abstand zur Flächenunterseite hat. Angezeichnen und dann den Keil ordentlich verkleben. Der "Tank" wird später annähernd im Schwerpunkt hängen. Der Draht hat auch hinten ein Führung im EPP. Jetzt ging es darum mit Hilfe eines noch rumliegenden 5g Servos die richtige Position für dieses zu finden. Ein Ruderhorn montiert , provisorisch einen Draht abgewinkelt und in das Röhrchen geschoben. Mit eingeschalteter FS und frei schwebend gehaltenem Servo solange probiert bis der Weg ohne Veränderung der Servowege ausreichend ist die Vorrichtung zu öffnen und zu schließen. Nun wieder aus EPP einen Keil geschnitten und auf den Flügel geklebt, so dass ein Podest für das Servo entsteht.
Ich hoffe, dass später alles funktioniert wie ich´s gerne hätte. Wie der Tank oder woraus er gemacht ist, das muss ich mir noch überlegen. Es gibt ja eine Firma in den USA www.parkflyerplastics.com , aber deren Versandkosten! Aber wenn jemand eine Selbstbau-Idee hat, bin offen für Vorschläge.

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Die Abwurftank-Aufnahme für die BF 109 F von LM-Model ist noch nicht ganz fertig. Ich bin noch auf der Suche nach geeigneten schwerpunktneutralen "Tanks". Deshalb geht es erst einmal mit der Verstärkung des Heckbereiches weiter. Als das Leitwerksteil angeklebt war, stellte ich fest, dass es doch ziemlich beweglich war. Das liegt aber nicht an LM-Model, sondern am Modell. Der bereich dort ist auch beim Original sehr "dünn". Also habe ich zwei Stücke 3mm Flachprofil nach bewährter Manier eingeklebt.
Nächste Arbeit war das Anpassen des Motorspantes. Der Motor, KDA 36-16M von Keda-Model wird in Rückspantmontage eingebaut. Der KD-Model KA36-16M wird mit dem Kreuz auf den Spant geschraubt, der in der Mitte einen Luft- und Kabeldurchlass hat. Die Befestigungsschrauben des Kreuzes werden auf der Rückseite ordentlich festgeharzt, so dass man bei einem Motorwechsel von vorne schrauben kann. Der Rumpf wird entsprechend ausgespart, damit der Spant schön plan aufliegt. Sturz und Zug stelle ich über U-Scheiben ein. Den Rumpf der BF 109 F so anzuschneiden vorne, weiss nicht ob´s der richtige Weg wäre.

 

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Der Motorspant der BF 109 F von LM-Model ist jetzt fertig, die Befestigungsschrauben für das Motorkreuz des KA36-16M von Keda-Model sind ordentlich von hinten mit 24h-Epoxy verharzt. Diese Einheit wird nun auf den Rumpf geklebt. Die genaue Position haben wir vorher ermittelt und angezeichnet. Wenn der Kleber vollständig ausgehärtet ist, bohrt man ein paar Löcher, ich habe 8Löcher á 3mm gebohrt. Mit einer Pike wird kurz ins EPP gestochen und anschließend wird in die Löcher sekundenkleber gedrückt und vorbereitete Holzdübel eingedrückt. Die Holzverbindung wird mit dünnen Seku nachgeklebt. Nach dem Trockenen wird der Spant plan geschliffen, so dass der letzte Rumpfring schön aufliegt. Dieser wird mit Hilfe der Spinnergrundplatte des Parkzone-109 Spinners schön zentriert und angeheftet und anschließen ordentlich verklebt. Dieser Ring hat keine tragende Funktion, deshalb kann man so vorgehen.
Zum Schluss dieses Abschnitts der BF 109 F wird noch der Ölkühler unter die Nase geklebt. Libor (LM-Model) hat hier ein Bauteil schon vorgesehen. Die Positon wird angezeichnet, etwas plan geschliffen und dann der "Kühler" verklebt.

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Nun gehts im Baubericht zur BF 109 F von LM-Model mit den Anlenkungen der Ruder weiter. Zuerst werden die vier von LM-Model mitgelieferten Epoxy-Ruderhörner mit einem 1mm, bzw 1,5mm Bohrer aufgebohrt. Die Hörner für die Querruder werden mit 1,5mm gebohrt. Die Positionen der Hörner werden angezeichnet und mit dem Cutter werden Schlitze ins EPP eingeschnitten. Um eine gewisse Verzahnung zu erreichen, bekommen die Ruderhörner eine Ausnehmung, die über die bereits eingelassenen Kohleprofil-Versteifungen greifen. Mit reichlich Seku werden die Hörner dann in den Schlitzen versenkt.
Jetzt werden die Servo mittels angeschlossenem Empfänger oder Servo-Tester "genullt". Bei Höhe und Seite wird der 0,8er Draht leicht verdreht abgewinkelt, dass er mit geringfügiger Spannung ins Ruderhorn eingehängt werden kann. Später erfolgt noch eine Sicherung mit einem aufgeklebten Stückchen 2mm Rohr.
Die Querruder der BF 109 F von LM-Model erhalten eine Anlenkung aus aufgebohrten Gabelköpfen und 2mm Kohlestab. Diese Art und Weise der Anlenkung mache ich schon immer bei meinen Schaum-Modellen, bis jetzt habe ich noch nie Probleme dabei gehabt.
Anschließen werden die Ruderklappen noch auf Funktion getestet. Einstellungen der Ruderklappen erfolgt später, ihren Erstflug wird die BF 109 F von LM-Model höchstwahrscheinlich ohne Lackierung haben.

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Die Ruder der BF 109 F von LM-Model sind alle angeschlagen und angelenkt, machen wir weiter mit dem Finish. Zuerst einmal außen. Die tiefgezogene Haube wird am Rumpf der BF 109 F angepasst. Stückchen für Stückchen wird sie beigeschnitten. LM-Model hat dankenswerterweise zwar Schnittlinien angezeichnet. Aber Vorsicht, dise Linien beziehen sich auf den vorhandenen Rumpfausschnitt. Schneidet man dort hat man keine Klebe- oder wie in meinem Falle, Anschraubfläche, mehr.
Ich habe, nach dem Beschneiden die Haube angehalten und mir Markierungen gesetzt. Danach vier Befestigungslöcher à 1,5mm in die Haube gebohrt. Haube wieder aufgesetzt und die Löcher auf den Rumpf übertragen. Jetzt mit dem Kegelfräser die gekennzeichneten Löcher gefräst, ca 10mm tief, 4mm Durchmesser. Hier hinein habe ich dann 5mm Buchenrundstabstückchen eingeklebt und diese dann beigeschliffen und mittig mit 1,5mm gebohrt. Nun die Haube auf die BF 109 F von LM-Model aufgesetzt und mit kleinen Blechschräubchen angeschraubt. Zugegeben, etwas aufwendig, aber besser so als eine kleber- oder farbverschmierte Haube.
Als Besonderheit hat LM-Model dem Bausatz der BF 109 F fertig geschnittene Auspuffleisten und deren Abdeckung beigefügt. Dazu sogar den typischen runden Lufteinlauf. Diese werden nun einfach in ihre Positon geklebt. Dazu habe ich mir einen DinA3 Dreiseiten-Riss ausgedruckt und danach ungefähr die Postionen bestimmt.
Zum Schluss einmal den 11x5,5 Prop aufgeschnallt und einen Probelauf gemacht, aber schnell zurück auf 10x6 geschraubt. Der 11er reißt einem fasst den Rumpf aus der Hand.
Die Propellermontage richtet sich je nach verwendetem Motor und dessen Propmitnehmer. Die Spinnerkappe wird wie bei Parkzone befestigt auch an der BF 109 F von LM-Model, nur dass ich einen Mitnehmer ohne Innengewinde habe. Der Prop ist ganz normal mit einer Spinnermutter festgeschraubt. Diese Kegelmutter wurde aber vorher in die Drehbank gespannt, durchbohrt un M3 Gewinde geschnitten. So kann jetzt die Spinnerkapp einfach mit einer M3 Schraube befestigt werden.

Ganz zum Schluss alles mal auf die Waage geworfen, also Modell, Empfänger, Regler, Servos, Kabel, und der 2200er 3S 20C Lipo. Die Waage blieb bei 720g stehen. Ich rechne bei der BF 109 F von LM-Model mit 850g fix und fertig.

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Endlich lackieren!

Nachdem endlich die neue Nadel für die Airbrush gekommen ist kann´s mit dem Lacken der BF 109 F von LM-Model weitergehen.
Zuerst habe ich aber noch den Übergang Rumpf/Fläche der BF 109 F von LM-Model etwas gefälliger gestaltet. Einfach einen schrägen Streifen EPP abgeschnitten, Folie zwischen Rumpfund Fläche gelegt und die Streifen an den Rumpf geklebt.
Jetzt geht´s mit Farbe weiter! Zuerst die Unterseite mit Hellblau, danach kam dann das Grau, wobei hier schon auf das Tarn-Schema vorbereitet wurde, d.h. dort wo grün hinkam, wurde nicht gespritzt. Anschließend wurde mit grün vervollständigt. Dabei habe ich dann noch Punkte aufgesetzt. Zum Schluß wurde das Grün nochmals abgedunkelt und dünn auf den Rumpfrücken, sowie vorne aufgetragen, ein paar dunkle Punkte wurden noch auf den Übergang hell- und dunkelgrün gesetzt.
Das ist jetzt die Grundlackierung. Jetzt fehlen noch die gelben Flächenenden, Motorbereich unten, Seitenruder, sowie ein Rumpfband.
Anbei noch das Vorbild, an dem ich mich bei lackieren der BF 109 F von LM-Model orientiert habe.

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Mittlerwele sieht die BF 109 F von LM-Model jetzt aus. Die Kennungen sind aufgemalt, die kleinen Sachen wie Typenschild, Sprit-Hinweis und die Schlange sind ausgedruckt und mit mattem Klarlack aufgebracht.
Die Haube hat ihre Streben aufgemalt bekommen. Für die verschieden großen Balkenkreuze habe ich aus Pappe Schablonen geschnitten und die Umrisse mit dem Folienschreiber übertragen.
Jetzt fehlen nur noch einige Finish-Elemente wie Rußspuren, usw. Davon kommt später noch ein wenig auf die BF 109 F von LM-Model drauf.

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Der Erstflug der BF 109 F von LM-Model

Mit zittrigen Knien, aber bei allerbesten Bedingungen, kaum Wind, habe ich die BF 109 F von LM-Model doch alleine in die Luft befördert. Und siehe da es hat geklappt. Etwas Trimmung war von Nöten, die ich allerdings wieder zurücknehmen kann, weil ich Sturz und Zug vergrößern muss. Sie zog vom Start weg nach links oben. Aber beim Start kein Durchsacker, zieht einwandfrei weg.
Die 10x6 APC-E  von APC reicht vollkommen, zum normalen cruisen, reicht Halbgas. Bei Vollgas wird die BF 109 F von LM-Model gar nich soooooviel schneller, nur zieht sie einfach unbeiirbar ihre Bahn.
Die Landung, einfachst, zumindest bei den heutigen Bedingungen. Einkurven, Gas wegnehmen, runterkommenlassen, etwas abfangen und mit wenig Gas noch ziehen und einfach kurz vorm Boden mit ausgeschaltetem Motor ins Gras rutschen lassen. Dabei konnte ich keine Tendenz zum seitlichen Auskippen feststellen.
Hat jedenfalls dolle Spass gemacht. Mal sehen wie es wird, wenn die Bedingungen etwas mieser sind.

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Bitte die Bildqualität der Flugbilder der BF 109 F von LM-Model zu entschuldigen, war ´ne Kamera nur mit Display und ohne optischen Sucher!

Die BF 109 F von LM-Model gibt es günstig zu kaufen bei rc-fliegerhorst:

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Ein Flugvideo und Erfahrungsbericht von Jochens Bf-109F ist hier zu finden.









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