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Teil 4 des E-Spatz vom VTH-Verlag

Der Baubericht schreitet voran, hier wird der E-Spatz vom VTH-Verlag fertig gestellt...

 

Hallo,

hier kommt der 4. und letzte Teil des Bauberichts zum E-Spatz vom VTH-Verlag. Folgen wird dann noch der Flugbericht mit dem dazugehörigen Video des E-Spatz.

Teil 1 dieser Anleitung zum Bau des E-Spatz vom VTH-Verlag startet hier.

Heute will ich etwas über´s Bügeln erzählen. Dazu noch ein paar Worte über den RC-Einbau, sowie Motoreinbau und allgemeines Finish loswerden.

Thema Bügelfolie!

In der Regel verwenden die meisten rc-Modellflug Selberbauer eine Folie aus dem Sortiment von Oracover. Deren Spektrum erfasst eigentlich alle Wünsche. Auf der Oracover Web-Site ist alles aufgeführt, einfach mal schauen.
Dort ist auch ein sehr gute bebilderte Arbeitsanleitung zu finden. Viel mehr Tipps und Hilfe kann ich der Anleitung von Oracover eigentlich nicht hinzufügen. Außer, dass man sich ein vernünftiges Folien-Bügeleisen mit Teflonbeschichtung zulegen sollte. Alles andere, z. b. Mutti´s Dampfbügeleisen mit Alu-Sohle ist mehr als unbrauchbar. Warum? es hinterlässt Alu-Abrieb auf der Folie, gerade bei hellen Farbtönen unschön. Man kommt nicht in die Ecken, eine vernünftige Auflage auf Rumpf oder Flügel ist nur schwerlich zu erreichen, da die Gleitfläche einfach zu groß ist. Zu guter letzt, das Dingens ist einfach zu schwer. und unhandlich. Wer jetzt meint, dann nehme ich halt einkleines Reisebügeleisen, hat wiederum die Kohle in den Sand gesetzt. Warum? Diese Dinger sind zwar klein und leicht, haben aber keine vernünftige Temperaturregelung, d.h. das Eisen wird aufgeheizt, kühlt ab, wieder und wieder. Bedeutet die Temperatur wird über schnelles Ein- und Ausschalten gesteuert. Das wird dann zu heiss für Oracover.

Beginnen oder üben sollte man das Bügeln mit der Oracover-Folie erst einmal an ein paar Holzresten. Gerade um Kurven, Bögen oder Rundungen ist es schon etwas tricky, die Folie sauber herum zu bekommen. Bewährt hat sich immer noch die dritte helfenden Hand in Form einer helfenden Person.
Gemeinsam flucht sich´s besser.............

Beim E-Spatz vom VTH-Verlag habe ich mir einen halben Meter transparent-rot und einen Meter transparent-gelb geholt. Der Rest ist aus der Grabbelkiste zurecht geschnitten. Die Ruderklappen werden einfach mit Folie angebügelt. Die Flächen werden plan aufgelegt und das Ruderblatt wird mit einem Streifen von oben angebügelt. Dann wirds ganz rumgeklappt und von unten wird ein schmaler Streifen Folie dagegen gebügelt. Für solche kleinen, leichten Modell wie dem E-Spatz vom VTH-Verlag vollkommen ausreichend.

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Wo man beim Bügeln der Oracover-Folie aber innigst drauf achten sollte ist, dass man keinen Verzug in die Flächen bügeln darf. Wenn sich aber eine Fläche doch verdreht hat, muss man durch gezielte Wärmezufuhr an der gegenüberliegenden Seite, sowie Unterlegen von Klötzchen und Gewichten, den Verzug rausbügeln. Meistens hats mehrere Versuche nötig, um den nötigen Effekt zu erreichen.
Es kann also wirklich nix schaden, mit das Büglen von Oracover-Folie an Folienresten zu üben. Sollte man sich mal verklebt haben, dann lässt sich die Folie mit Hilfe des Bügeleisen langsam ablösen.

Soviel nun zum Thema Folienfinish. Gehen wir nun zurück zum E-Spatz vom VTH-Verlag, zum RC-Einbau, sowie Motor und Regler.

Zuerst werden die Servos für Höhe und Seite eingeschraubt. Als nächstes werden die 0,8mm Drähte für Höhe und Seite entsprechend abgelängt und eine Seite bekommt einen kleinen Winkel gebogen. Die Ruder bekommen ihre Hörner eingeklebt. In diesem Falle habe vorgefertigte aus Epoxy genommen, kann man sich aber auch aus 1mm Sperrholz selber schnitzen. Die Ruderhörner wurden gekürzt und in vorbereitete Schlitze in den Rudern eingeklebt. Die Servohebel bekommen die kleinen Klemmanschlüsse von MPX, die reichen für solch ein Modell wie den E-Spatz vom VTH-Verlag. Die Servos werden "genullt" , die Drähte von hinten eingeschoben und in die Ruder eingehängt. Am Servo werden die Drähte dann bei Ruderneutral-Position festgeklemmt. Feineinstellungen erfolgen später.

 

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Weiter mit dem Baubericht zum E-Spatz vom VTH-Verlag. Die Querruderservos werden vorbereitet, dazu werden die Anschlusskabel einfach verlängert in dem sie mit den in die Fläche eingezogenen Kabeln verlötet. Auf der anderen Seite werden entweder Servostecker angebracht oder man behilft sich mit den 6-poligen MPX-Steckern. Dazu lötet man einfach die einzeln Adern an die Pins, am Gegenstück geschieht dasselbe, nur halt mit vorkonfektionierten Anschlußkabeln. Ich habe mich für die simplere Variante entschieden, da der Vogel in der Regel zusammengebaut bleibt. Der Empfänger ist so positioniert, dass ich bei Flächenmontage die Stecker in den Empfänger einstecken kann. Der Empfänger ist an einem kleinen Brettchen stehend angeklettet.
Zurück zu den Querruderservos. Nachdem die Kabel fertiggestellt sind, die Servos genullt sind, Servohebel angeschraubt wurden, können wir sie in die Fläche des E-Spatz vom VTH-Verlag einkleben. Hier in der Fläche sind ja kleine Auflagebrettchen eingeklebt. Festkleben können wir die Servos jetzt mit der Heissklebepistole oder in die Servos in Schrumpfschlauch einschrumpfen und dann mit Seku einkleben. Eine weitere Variante (die meine) wäre Spiegeltape, mit Seku ein Stück auf das Brettchen geklebt, Schutzfolie ab und Servo drauf, hält bombig.
Nun noch die Anlenkungen gemacht, hier sind es 2 Stücke Draht, eine Seite ein "Z" gebogen, die andere Seite einen Haken mit angelöteter Verriegelung. Einfach ein Stückchen dünnerer Draht mit Litze an die Anlenkung binden und weich verlöten. So erhält man eine verriegelte Anlenkung.
Somit wären nun alle Anlenkungen fertig. Damit folgt nun der Motor- und Reglereinbau, sowie die Positionierung des Akkus. Der Bau des E-Spatz vom VTH-Verlag schreitet voran.

 

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Der Motor wird mit dem Befestigungskreuz versehen, Regler wird angesteckt und die ganze Einheit von vorne in den Rumpf des E-Spatz vom VTH-Verlag geschoben. und mit 4 kleinen Holzschrauben im Motorspant verschraubt. Der Regler wird irgendwo an der Rumpfseitenwand festgeklettet. Für den Akku wird aufs Zwischenbrett eine Lage Klettband geklebt. Aufpassen, dass nirgends Kabel an der Glocke des Motors scheuern. Ich habe hier einen Dymond 2826-1000 verbaut. Eigentlich ist der Motor oversized, er lag aber grad in der Grabbel-Kiste. Irgendein 30-35g Brushless tut es auch. Sogar eine klassische 400er Blechbüchse in Verbindung mit einer Günni-Latte würde ausreichen, aber da wäre dann auch eine Geräuschkulisse wie beim Speed-Modell,....passt nicht. Ich habe dem Dymond eine GWS 8x4HD spendiert. Elektronenspender ist ein 3S-Lipo mit 1000mAh und 20C Belastbarkeit.

 

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Jetzt wird erst einmal die ganze Programmiererei vorgenommen. Seite: alles was geht; Höhe/Tiefe: 10/5mm; Quer: oben 12/unten 6mm, Combi-Mix 30%. Anschließend wird noch ausgewogen. Im Rumpf ist genug Platz, um durch Versetzen des Akkus den Schwerpunkt zu erreichen. Für den Anfang setze ich in der Regel den Schwerpunkt immer vor das angebene Maß (Angstschwerpunkt). Später beim Einfliegen, taste ich mich durch verschieden Positionen an das vermeintliche Optimum ran. Ein Rolle spielt dabei noch der Motorsturz und die Winkeldifferenz der Flügel

Nun liegt der E-Spatz vom VTH-Verlag fertig vor uns.

 

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Jetzt heißt es warten auf geeignetes Wetter für den Erstflug. Dann wird noch ein kleiner Flugbericht erfolgen zum E-Spatz vom VTH-Verlag.

Bis dahin Jochen

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  • Airlex

    veröffentlicht am 2011-10-09 23:30:44

    Moin!

    Jetze bin ich aber mal gespannt wie'n Flitzebogen auf den Flugbericht. Meiner ist inzwischen zu circa drei Vierteln fertig, ich hab ihn etwas modifiziert. Wer mag, kann bei http://airlex.myblog.de/ gucken^^

    Grüße!

    Airlex

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