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FunCub die Dritte...

Ein großartiger Flieger hat mehr als einen Baubericht verdient. Hier unsere dritte Anleitung, vielen Dank Schwabenpfeil!

 

Kaum ist Jacks FunCub auf Video gebannt

wartet der nächste hochwertige Baubericht zur Multiplex FunCub auf uns. Viel Spaß mit den Tipps und Hinweisen von Schwabenpfeil...

 

Hallo liebe Mitflieger und zukünftigen Modellpiloten, hier ist ein weiterer Baubericht einer FunCub von Multiplex. Meine FunCub unterscheidet sich vom Serienmodell dadurch,dass ich nicht das Multiplex Equipment verwende (entspricht nicht meiner Vorstellung von Preis – Leistung) sondern teilweise aus eigenem Bestand (die Servos) und der Antriebstechnik (Motor / Regler / Akku) vom Hobby King. Ferner werde ich die FunCub Sandfarben lackieren (meine erste Lackierung), die Räder mit Gummi ummanteln und das Fahrwerk verändern (hoffe das ich es nicht verschlimmbessere). Es werden insgesamt 7 Servos in die MPX FunCub verbaut: 2x Querruder,2x Landeklappen,1x Höhe,1x Seite,1x Schleppkupplung.


Auflistung der Teile für die FunCub:

Motor: Turnigy TR 35-42 D 1000KV (Baugleich AXI 2820) 1666g Schub mit 12x6 Prop
Regler: Mystery 40A (Blue Series) BEC Ausgang 5,5V / 4A
Empfänger: Futaba R617FS 2,4 Ghz
Akku: Zippy 2200mAh 3S1P 25C
Propeller: Graupner 12-6“ Cam Prop
Luftschraubenkupplung: aeronaut 4mm Long
Servos: für Höhe + Seite je 1x HITec HS 81,für Landeklappen 2x Robbe FS 500 MG,
für Querruder  2x Graupner C 231,für Schleppkupplung 1x von Eflite Baugleich mit dem Graupner C 231
Lackierung: Multiplex Multiprimer,Simprop Farbspray Sand Matt

Multiplex FunCup 004
Kleinteile: Multiplex Stecker + Buchse, Sekundenkleber Robbe Typ 2 Speed, Aktivator, Federn für das Fahrwerk,1mm Stahldraht,6 Stellringe, Graupner Y-Kabel, 4 Servoverlängerungskabel für Empfänger, Servoverlängerungskabel für Fläche, Fahrradschlauch für Hauptfahrwerk und Spornrad.

Kosten: ca. 400 €>

Jetzt geht es los mit der Anleitung zur FunCub:

Den Multiplex Bausatz habe ich beim Händler auf eventuelle Mängel geprüft und da noch keine gefunden. Dann ging es Heim.
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Der Rumpf der MPX FunCub:

Als erstes habe ich mit 320-er Schleifpapier (auf Korkklotz) die Rumpfinnenseite glatt geschliffen damit der Rumpf beim verkleben 100%-ig passt. Verschlussklammern und Motorträger eingeklebt und die Tragflächengegenlager vormontiert / zusammen geklebt.
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Danach habe ich äußeren Bowdenzugrohre auf die richtige Länge angepasst und verklebt. Ein Tipp zur FunCub: Vor dem Verkleben empfiehlt es sich die Rohre „trocken“ einzupassen damit ein richtiger Sitz gewährleistet ist. Die HITec HS 81 Servos für Höhe + Seite passen „saugend“ in den und werden auf der äußeren Unterseite mit jeweils einem kleinen Tropfen Kleber rechts und links gesichert. Dann kann man sie im Fall der Fälle relativ Stressfrei wieder entfernen / ersetzen.
Die Kabelenden habe ich mit Kreppband in die vordere Innenseite geklebt,damit sie beim verkleben des Rumpfes nicht wegrutschen und beim späteren Lackieren der FunCub geschützt sind.
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Die Tragflächengegenlager werden zuerst „trocken“ in die beiderseitigen Aufnahmen gesteckt um dann in der rechten Rumpfhälfte eingeklebt zu werden. Die beiden Rumpfhälften zusammenstecken und gegen das Licht halten. So sieht man ob die Rumpfhälften plan zueinander liegen oder ob man nacharbeiten muss. Ich musste im vorderen Motorbereich noch nachschleifen. Jetzt die Hälften wieder auseinander und verkleben. Nach dem trocknen die noch vorhandenen kleinen Spalte im und am Rumpf mit Kleber verschließen.
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Das Höhenleitwerk:

Weiter mit dem Höhenleitwerk der Multiplex FunCub. Da gibt es nicht viel. Zuerst das Höhenruder mehrmals nach oben und unten bewegen damit es später leichtgängig ist. Jetzt das Ruderhorn einkleben (mit den Löchern nach vorne). Beim Ruderhorn stellte ich fest, dass mir Multiplex ein schadhaftes Teil eingepackt hat, und zwar oberhalb des 2. Loches ist das 3. Loch nach vorne offen. Da ich die Anlenkung im 1. (äußersten) Loch habe ist das kein Problem. Nur Ärgerlich, da ich vor dem Lackieren das beschädigte Ruderhornloch mit Sekundenkleber und Mikroballons ausfüllen muss, da es an der Stelle mangels Stabilität brechen kann.
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Jetzt das Höhenleitwerk an den Rumpf „trocken“ halten und man sieht das die Führung nicht Passgenau ist und wackelt (das ist gut so wegen dem Ausrichten). Das heißt beim zusammen kleben schnell ausrichten und bis zum trocknen im Auge behalten. Die Mühe lohnt sich,da man ja ein perfekt fliegendes Modell will. So langsam sieht es nach Flugzeug aus, und zwar kein Kleines :-)

DasSeitenleitwerk:

Zuerst alles „trocken“ zusammen stecken und dann den Draht anzeichnen wo er gebogen werden soll. Den Draht für das Spornrad NICHT nach Anleitung von MPX biegen!! Warum? Weil der abgebogene Teil des Drahtes mit dem Leitwerk der FunCub verklebt wird (Schlitz machen oberhalb Anlenkung im Leitwerk) ,also muss der Draht im 90Grad Winkel so gebogen werden, dass er in einer Flucht zum restlichen Draht steht.
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Macht man es so wie Multiplex in der Anleitung zur FunCub vorschreibt im Winkel nach rechts,so muss man den Schlitz im Seitenleitwerk ebenfalls schräg machen. Das wollte ich nicht, da ich mit dem ausgeschnittenem Material den Schlitz wieder aufgefüllt habe. Immer wieder „trocken“ mit dem Rumpf zusammenfügen,Schlitz für den Draht machen und solange justieren das es passt. Das raus genommene Material für dem Schlitz aufheben und nach dem einkleben des Drahtes wieder mit Klebstoff einfügen. So entsteht keine sichtbare Stelle wo der Draht ist. Alleine diese Arbeit waren ca. 30Minuten die sich lohnen.
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Jetzt wird als erstes das Seitenruderhorn eingeklebt, dann das Seitenruder mit unterer Führung am Rumpf der MPX FunCub geklebt. Zum Schluss wird der Draht in den Schlitz verklebt und oben drauf das raus geschnittene Material. Das Spornrad wie auch sämtliche Befestigungen die in die Ruderhörner kommen,werden nach dem Lackieren montiert.

Das Hauptfahrwerk:

Fahrwerkshalter „trocken“ rein drücken,raus nehmen,verkleben. Mehr später :-)

Die Tragflächen:

Da die Multiplex FunCub ja Querruder, Landeklappen und eine Schleppkupplung hat, bräuchte man eigentlich einen 8-Kanal Empfänger um für jedes Servo einen Steckplatz zu haben. Mir stehen nur 7 Kanäle/Steckplätze zur Verfügung. Da die Querruder 2 Plätze brauchen wegen der besseren Einstellbarkeit werden die Landeklappen mittels Y-Kabel auf einen Steckplatz/Kanal gelegt. Jetzt das nächste Problem, dass die Servos in die gleiche Richtung laufen. Wenn man die Servos so wie in der FunCub Bau-Anleitung von Multiplex vorgesehen in die Aussparungen macht, läuft eines in die falsche Richtung, und einfach umdrehen geht auch nicht. Jetzt gibt es 3 Möglichkeiten:
1: Servo öffnen und Kabel umlöten ist mir zu umständlich
2: einen Servoumpoler kaufen war mir zu teuer
3: gegenüber von Originalaufname einfach einen neuen Schacht raus fräsen,das habe ich gemacht.

Damit die ganzen Kabel nicht zu einer Fummelorgie ausarten habe ich die Querruderkabel auf einen  6-Adrigen Multiplex Stecker gelötet und die Landeklappen werden ja eh mit Y-Kabel verbunden. Dann noch ein Kabel für das Schleppkupplungservo und die Sache wird beim Aufrüsten am Platz überschaubar. Genug Theorie, jetzt der Bau:

Als erstes habe ich an der rechten Tragfläche die neue Position des Landeklappenservos eingezeichnet und dann mit dem Dremel raus gefräst. Da meine Robbe FS 500 MG Servos größer sind wie die Empfehlung von MPX musste ich die Aufnahme an der Linken Tragfläche entsprechend bearbeiten. An der rechten Tragfläche habe ich gegenüber der Originalaufname den neuen Schacht für das Landeklappenservo mit dem Dremel ausgefräst.
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Jetzt werden die Holmhalter und die Holme in der Rechten Tragfläche „trocken“ angepasst und danach verklebt. Aufpassen muss man nur,das die Holmhalter an der richtigen Stelle sitzen,da sie unterschiedlich Hoch sind.
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Der nächste Schritt laut Anleitung zur MPX FunCub wäre die Holme in die Linke Tragfläche zu kleben, das verschiebe ich bei meinem Baubericht auf später weil beim „trocken“ zusammenstecken ist mir aufgefallen, dass die Tragflächen von der Höhe nicht zu einander passen (ca. 3mm Höhenunterschied). Dieses Manko werde ich später wieder durch schleifen beheben. Die Querruder habe ich seitlich frei geschnitten und gangbar gemacht. Danach die Landeklappen frei geschnitten.
Es empfiehlt sich ein Stahllineal als Führung für das Messer zu nehmen um einen sauberen Schnitt zu bekommen.
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Danach die Schnittstellen plan schleifen. Die Landeklappen sichere ich mit Kreppband und klebe (nach dem zusammen klipsen) dann die Landeklappenscharniere ein.
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Dann werden die Ruderhörner für Querruder und Landeklappen ebenfalls verklebt. Nach einem Funktionstest der Landeklappenservos (ob mein verwendetes Ruderhorn lang genug ist) ging es an den Einbau der Schleppkupplung. Nach ein paar Trockenübungen hatte ich alles soweit das ich die Schleppkupplung eingeklebt habe und ebenfalls eingeklebt habe ich das Eflite Servo.
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Danach habe ich Tragflächenholme mit den Holmhaltern verklebt und anschließend beide Tragflächenteile ebenfalls mit einander verklebt.
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Multiplex sieht in der Bauanleitung zur FunCub eine Verklebung nicht vor, aber ich wollte es so haben, da in meinem Kombi genug Platz für die jetzt einteilige Fläche ist, und ich die Rüstzeit auf dem Platz so gering wie möglich halten will. Die Landeklappen werden zum Lackieren wieder entfernt und das Schleppkuplungsservo wird abgeklebt. Jetzt positioniere ich „trocken“ alle Servos um die Kabel auf Länge zu schneiden und zu Verlöten. Die Landeklappenservos habe ich mit einem Y-Kabel verlötet und einen erfolgreichen Funktionstest gemacht. Ich will mich ja nicht selber Loben, aber ….... Gut gemacht :-)

Jetzt kommen die Querruderverlängerungskabel in meinem Baubericht zur MPX FunCub dran. Wie eingangs beschrieben habe ich die Kabel auf einen 6-Poligen Multiplexstecker gelötet. Mit 6x kleinem Schrumpfschlauch überzogen, dann jeweils 3 Kabel mit größerem Schrumpfschlauch überzogen und dann das Ganze mit UHU Endfest eingepackt. Da wackelt nichts mehr beim Lösen der Stecker :-)
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Nach dem ich die Kabel am Flügel ausgemessen habe,wurden passende Stecker für die Graupner Servos angelötet. Das gleiche „ Umständliche“ Verfahren habe ich auch auf dem Gegenpart angewendet  der ja in den Empfänger auf Kanal 1+7 kommt.
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Dann der obligatorische Funktionstest, und siehe da,es funzt :-) Die Servos mit allen Kabeln wurden wieder „trocken“ eingefügt und mit einem neuer Klinge wurden die Kabelkanäle passend gemacht. Wieso neue Klinge?
Weil nach relativ kurzer zeit die Klinge stumpf wird und keine sauberen Schnitte mehr zulässt. Bis jetzt ist das meine 3. Klinge.
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Nachdem alles passt,wird alles wieder entfernt und zum Lackieren vorbereitet.

Lackieren der MPX FunCub:

Die Landeklappen der Mutliplex FunCub werden an der Halterung auseinander geklipst  (Vorsichtig) und separat lackiert. Die Servoschächte in der Fläche werden dort wo das Servo aufliegt mit Krepp ab geklebt.
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Die Kabinenhaube der FunCub wird im Bereich der „Frontscheibe“ auch ab geklebt, da ich denke der Aufkleber von MPX hält besser auf unlackierten Stellen. Wenn ich schon dabei bin, werden auch die Seitenscheiben abgeklebt.

Ein kleiner Tipp: In der Verpackung vom FunCup ist ein Styropor Träger drin, wo der Rumpf und die Flächen sicher vor Transportschäden bewahrt werden. Ich habe den Träger so bearbeitet,dass er mir als Halterung zum Lackieren der FunCub dient.

Als erstes habe ich das zu lackierende teil mit Multiplex Primer bearbeitet. Laut Anleitung mit einem lappen Dünn auftragen und hinter her wischen. Das hat ganz gut funktioniert und man merkt wie die Oberfläche rau wird.
Das ganze Ablüften lassen (ca. 5Min.) dann mit Simprop Sandfarben zuerst eine Seite,dann die andere Seite Lackiert. Ich habe auf dem Balkon bei ca. 25 Grad und Windstille lackiert und nach ca. 20 Minuten war die Farbe so trocken,dass ich das teil umdrehen konnte und weiter lackieren konnte. Die Farbdose von Simprop enthielt 300ml,und die habe ich auch Restlos gebraucht. Dafür das es meine 1. Lackierung war, bin ich sehr zufrieden.

Ich habe dann 1 Tag abgewartet bis ich weiter gemacht habe. Nach dem Entfernen der Abklebungen habe ich die Scheibenaufkleber zurecht geschnitten und angebracht. Da sie nicht genau passend waren, habe ich außen rum mit schwarzem Edding nachgeholfen. Dann habe ich mit Silbernem + Schwarzem Edding die Zylinderköpfe + Auspuffrohre angemalt.
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Motor und Regler:

Da es ja kein Multiplex Motor ist, wird der Motor mit dem Motorspant mit „nur“ 2 Schrauben an der FunCub befestigt. Ist kein Beinbruch,da man auch ohne den Propeller zu Demontieren sehr gut an den Motorspant kommt zum kontrollieren der Festigkeit. Ich habe vor dem Lackieren eine Passungsprobe gemacht und festgestellt, dass der Sekundenkleber vorne am Motorträger einen Tropfen gebildet hat und der Motorspant deswegen nicht sauber in die MPX FunCub rein ging. Vor der Montage des Motorspantes müssen noch die Verstellschrauben für den Sturz eingeschraubt werden. Von Hinten Oben betrachtet,schauen die Oberen Schrauben (Links + Rechts) 3mm mit dem Gewinde raus und die unteren 1,5mm. Jetzt wird der Regler angeschlossen und alles mit 2 Schrauben an den Motorträger geschraubt.

Höhe + Seite an Servos:

Die Innenrohre wurden so abgelängt, dass sie im Bereich der Servos 2mm vorstehen und am Ende bündig mit den Außenrohren abschließen. Die Gestängeanschlüsse wurden an die Ruderhörner montiert und die Mutter wurde mit Sekundenkleber gesichert.

Die Endmontage der Tragfläche:

Die Landeklappen wurden wieder eingeklipst und die Servos mit doppelseitigem Klebeband und einem kleinen Tropfen Sekundenkleber an den Seiten befestigt. Alle Servos für die Fläche am Empfänger angehängt und einen letzten Test gemacht wegen der Laufrichtung und Funktion. Die Servokabel kamen in die Aussparungen und wurden mit weißem Gewebe Band abgeklebt. Durch den Helligkeitsunterschied hat man auch einen  Kontrast wegen der Sichtigkeit. Jetzt wurden die Querrudegestänge an die Servoarme eingehängt und in die Ruderhörner kamen die Gestängebefestigungen. Bei den Landeklappen habe ich in die Servohörner ebenfalls aus meinem Fundus Gestängebefestigungen eingebaut und die Servohörner mittels einem 1mm Stahldraht (105mm lang) mit den Ruderhörnern verbunden. So ist die Anlenkung absolut Spielfrei. Hier wurden die Muttern ebenfalls mit Sekundenkleber gesichert.
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Das Fahrwerk der MPX FunCub:

Weiter in meinem Baubericht zur Multiplex FunCub mit Tipps zum Fahrwerk: Aus einem Fahrradschlauch habe ich mir ein 35mm langes Stück abgeschnitten und um das Spornrad gezogen. Das hat den Vorteil das das Elaporrad jetzt gegen Abrieb und äußere Einflüsse geschützt ist.
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Bei den Haupträdern klappt das so nicht, da sie einen Außenradius von 382mm haben. Da habe ich den Fahrradschlauch auf die passende Länge abgeschnitten und der Länge nach durchtrennt.
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Da der Fahrradschlauch dehnbar ist,wurden 2 Streifen mit 367mm Länge und 17mm Breite angefertigt. Das ganze wird mit Sekundenkleber fixiert.
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Am Hauptfahrwerk der Multiplex FunCub werden aus 2 Standardservohörnern (mit M 5 Schraube zusammen geschraubt) jeweils an den Enden Federn eingehängt und mit 4 Stellringen (Innendurchmesser 3,1mm) befestigt.
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Danach habe ich einen 1mm Stahldraht als hintere Fahrwerksstütze der MPX FunCub gebogen und mit 2 Stellringen (4,1mm Durchmesser) an der Radaufnahme befestigt. Der 1mm Draht passt ganz genau hinter das Hauptfahrwerk in die Fahrwerksaufname so das das FunCub-Fahrwerk mit einer Schraube im Rumpf gesichert wird. Die Haupträder mit den Stellringen montieren und fertig. Nun das Spornrad mit Hülsen Rechts + Links befestigen und nun steht die FunCup auf eigenen Rädern. Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.
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Das Auswiegen:

Laut Anleitung von Multiplex zur FunCub liegt der Schwerpunkt bei 80mm hinter Tragflächenvorderkante. Um ohne Bleizugabe den Schwerpunkt einzuhalten müsste der Akku ganz unter der Fläche der FunCub verschwinden, so das ein Wechsel mehr als mühsam ist. Ich habe den Akku soweit nach vorne gelegt, dass der Wechsel ohne Probleme vonstatten geht. Im Gegenzug musste ich 50g Blei unter dem Höhenruder verteilen das es passt. Die zusätzlichen 50g verkraftet die FunCub ohne Probleme. Nach dem Erstflug wurden 20g Blei entfernt und der Akku noch weiter nach vorne gesetzt. Die Grundeinstellung von Multiplex ist Ok, aber jeder muss seinen Schwerpunkt erfliegen.
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Einstellungen:  

Die Querruder haben 22mm nach oben und 11mm mach unten + 50% Expo

Das Höhenruder hat 20mm hoch wie runter + 40% Expo

Das Seitenruder hat 25mm Ausschlag + 30% Expo

Die Landeklappen gehen von 0 – 90 Grad über Drehregler stufenlos


Empfängerbelegung bei der MPX FunCub:

Querruder Kanal 1 + 7
Höhe Kanal 2
Seite Kanal 4
Landeklappen Kanal 6 über Y-Kabel auf Drehregler
Schleppkupplung Kanal 5 über Schalter


Technische Daten:

Länge: 980mm

Spannweite: 1400mm

Gewicht: 1177g Komplett Flugfertig (nach Erstflug 1157g)

Multiplex gibt ein Abfluggewicht von 1130g an. Dafür das 300ml Farbe,schwerere Landeklappenservos und 50g Blei verwendet wurde,liege ich sehr gut im Gewicht. Laut Drive Calculator habe ich 1666g Standschub. Das ist mehr als ausreichend.


Der Erstflug meiner FunCub:

Wolkig, warm und ziemlich windig eigentlich nicht Ideal ,aber wenn es juckt... Nochmal Schwerpunkt mit den Fingern kontrolliert und da es ziemlich windig war, habe ich 20g Gewicht weggenommen und den Akku weiter nach vorne versetzt. Jetzt nochmal alle Ruder gecheckt und los ging es mit dem Bodenstart. Voll Höhe gezogen, Gas rein, Höhe langsam zurück und nach ca 5m war die FunCub in der Luft. Sie flog traumhaft ohne nach zu trimmen. Nach 10min ging es an die Landung ohne Klappen, mit leichtem Gas gegen den Wind kam sie sehr langsam rein. Im Akku waren noch 20%,so das ich die eingestellten 10min Laufzeit beibehalten kann. Nach ca. 20min ließ der Wind nach und der 2. Start verlief auch ohne Probleme. Mit dem Unterschied,dass ich gleich Vollgas gegeben habe und die FunCub nach 1m abhob. Jetzt ging es an den Test der Landeklappen. Da sie bei mir Stufenlos sind, konnte ich feststellen,egal in welcher Stellung,ein Ausgleich mit dem Höhenruder war nicht nötig. Sie flog absolut unkritisch und mit ca. 70% gesetzten Klappen war ein vorbildlicher Landeanflug möglich.
Ebenso Super sind die Langsamflugeigenschaften. Ruckzuck sind wieder 10min um. Dritter Akku rein und wieder raus. Nach 4min wurde der Wind so stark,dass man nicht mehr vom fliegen sprechen konnte,sondern vom rumeiern. Wieder ein kurven und fast eine Hubschrauberlandung fabriziert. Ich werde die Einstellungen so lassen,da sie ein zufriedenes fliegen ermöglichen.

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Fazit:

Die Multiplex FunCub ist ein sehr schönes Modell mit ausgewogenen Flugeigenschaften. Sie will aber geflogen werden. Kurven sind am schönsten mit Seitenruder und Querruderausgleich. Die MPX FunCup ist für einen fortgeschrittenen Anfänger geeignet wenn er bruchfrei Landen kann. Sie ist meines Erachtens sehr gut als Querruder Trainer gemacht,mit Einschränkung,dass die Erstflüge bis man sich an das Modell gewöhnt hat, bei Windstille stattfinden.
Durch die großen Angriffsflächen ist sie Windanfällig und es wäre schade wenn man vor lauter Übermut die FunCub zerlegt. Ich würde sie mir jederzeit wieder bauen. Nachteilig ist der sehr hohe Anschaffungspreis bis man ein flugfähiges Modell hat.


Allzeit guten und sicheren Flug wünscht Euch Schwabenpfeil (Michael)

 

Die Multiplex FunCub ist erhältlich bei rc-fliegerhorst:

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Oder bei Amazon.

Einen weiteren Bericht zur FunCub gibt es hier.

 

 

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  • Michael Grüßer

    veröffentlicht am 2012-02-07 11:28:30

    Hallo Roberto,
    da ich die Fun Cub 2 Monate nach Erstflug verkauft habe,kann ich Dir über die Langlebigkeit nichts sagen.
    Zu Deinem Klebestreifentest: Jeder Klebestreifen hat eine größere Haftkraft auf dem Klebestreifen,wie die Haftkraft des Lackes/Farbe auf dem Untergrund.Deswegen machen auch viele mehrere Schichten Klarlack auf die Farbe um eben dieses zu Vermeiden.
    Wenn Du Klebestreifen z.Bsp. als Deko verwenden möchtest, würde ich nach Anbringen mit Klarlack drüber gehen.
    Das Problem bei allen "Schaumwaffeln" ist das Grobkornige Material das beim Berühren nachgibt, und so weiße "Risse" entsehen lässt.
    Wie Du auf dem letzten Foto mit Spornrad sehen kannst, habe ich ein Gewicht weggenommen und sogleich eine Weiße Stelle bekommen.
    Hoffe Dir mit meiner Antwort geholfen zu Haben.
    Gruß,
    Michael

    Auf einen Kommentar antworten

  • Roberto

    veröffentlicht am 2012-02-01 00:51:54

    Danke für die Antwort. Jetzt noch was zur verwendeten farbe, hält diese gut oder bröckelt sie schnell ab? Was sagt der Klebestreifen Test? Ich frage weil meine bisherigen versuche elapor zu lackieren gescheitert sind. Mit Multiprimer und Rallye baumarktlack wurde es nichts. Auf den ersten blick wird es schön aber sobald man den Flieger schief anschaut blättert der Lack ab. überlege jetzt schon mit orastick zu arbeiten, aber wollt dich fragen weil die Lackierung bei dir Super ausschaut.

    Auf einen Kommentar antworten

    • Michael Grüßer

      veröffentlicht am 2012-02-06 21:01:06

      Zu der Haltbarkeit kann ich Dir leider nicht viel sagen, weil ich die Fun Cub 2 Monate nach Erstflug wieder Verkauft habe.
      Bei Jeder Farbe die man auf Elapor aufbringt, und dann einen Klebestreifen drauf- und wieder abmacht , wird Farbe am Klebestreifen hängen bleiben.
      Das ist nur Logisch, weil der Kleber vom Klebestreifen hat eine höhere Klebekraft wie die Haftung der Farbe auf dem Untergrund.
      Kannst ja mal an einem Probestück mit zusätzlich mehreren Schichten Klarlack ausprobieren ob das was bringt.



      Danke für die Antwort. Jetzt noch was zur verwendeten farbe, hält diese gut oder bröckelt sie schnell ab? Was sagt der Klebestreifen Test? Ich frage weil meine bisherigen versuche elapor zu lackieren gescheitert sind. Mit Multiprimer und Rallye baumarktlack wurde es nichts. Auf den ersten blick wird es schön aber sobald man den Flieger schief anschaut blättert der Lack ab. überlege jetzt schon mit orastick zu arbeiten, aber wollt dich fragen weil die Lackierung bei dir Super ausschaut.

      Auf einen Kommentar antworten

  • Roberto

    veröffentlicht am 2012-01-29 18:15:41

    Toller Beitrag und ich bin geneigt deine Lösung für das Fahrwerk in meinem anstehenden Bau zu übernehmen.
    Aber die wichtigste Frage ist ja nicht wie deine Fahrwerk-Modifikation ausschaut sondern ob Ihre Wirkung wie gewünscht ist?
    Was kannst du dazu schreiben?
    Wo bekommt man die passenden Federn? Welche Zugkraft müssen die haben?

    Auf einen Kommentar antworten

    • Michael Grüßer

      veröffentlicht am 2012-01-30 17:18:34

      Hallo Roberto,
      danke für die Loorbeeren.

      Die Federn habe ich im Baumarkt in einem Kombisatz mit mehreren Größen gekauft.
      Zugkraft habe ich keine gemessen, sondern die Federn so gewählt, daß das Fahrwerk im Angehobenen Zustand O-Beinig ist.

      Jetzt zur Wirkung : die Wirkung hat meine Erwartungen mehr wie erfüllt.
      Besonders der 1mm Stahldraht der unten in die Ringe eingehängt wird, erfüllt seinen Zweck.
      Bei einer Härteren Landung nimmt er genug Energie vom Fahrwerk auf, und rutscht dann Einseitig aus dem Ring.
      Das ist so gewollt,damit sich die Energie aus einer Harten Landung nicht komplett auf die Fahrwerksaufnahme auswirkt.

      Ich hoffe Dir damit Geholfen zu Haben.

      Gruß,
      Michael



      Toller Beitrag und ich bin geneigt deine Lösung für das Fahrwerk in meinem anstehenden Bau zu übernehmen.
      Aber die wichtigste Frage ist ja nicht wie deine Fahrwerk-Modifikation ausschaut sondern ob Ihre Wirkung wie gewünscht ist?
      Was kannst du dazu schreiben?
      Wo bekommt man die passenden Federn? Welche Zugkraft müssen die haben?

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