Geschrieben von Schuller
Baubericht der Fokker D VII von Free Air
Erwartungsvoll kam ich nach Hause und stellte erfreut fest, dass mein Bausatz von FreeAir endlich da war. Ich nahm das Paket in die Hand und wunderte mich sogleich, dass es so gar nichts wog (Bild 1). Leichte Panik brach aus und ich befürchtete schon, dass das Paket nicht das enthielt, was ich eigentlich bestellt hatte; eine Fokker D VII von FreeAir.
Doch zu meiner Freude befanden sich in der Verpackung von Freeair sehr viele Einzelteile. Leider musste ich dann zu meinem Entsetzen feststellen, dass die Bauanleitung von FreeAir komplett auf Englisch war und ich dieses Schulfach nicht gerade mit Bravour belegt hatte.
In diesen ersten 10 Minuten durchlief ich ein aufregendes Wechselbad der Gefühle und fragte mich dann, ob ich mir damit nicht zuviel vorgenommen hatte, zumal es mein erstes Flugmodell überhaupt war.
Als Vorgeschmack ein kleines Video von meinem Modell:
Da ich ja schon wusste, das ich meine ersten Gehversuche im Bereich des RC Modelfluge ´s beschreiben und bebildern wollte, damit ihr auch eure Freude daran haben könnt, fertigte ich sogleich die ersten Bilder von meiner Fokker D VII.

Da ich nicht wusste, ob alle Teile vollständig mitgeliefert worden sind, machte ich mich sogleich daran, mithilfe eines Englischübersetzungsprogramm die Zubehörteile der Bauanleitung von FreeAir mit dem Inhalt abzugleichen. Es war alles da und ich konnte weitere Textbausteine der Bauanleitung von FreeAir übersetzen (Bild 2).
Bewaffnet mit einem kurz zuvor erstandenen Styropor-Kleber von Pattex machte ich mich daran, die 4 Tragflächenhälften zusammen zu kleben (Bild 3). Hier musste ich bereits feststellen, dass ich 10-15 Minuten warten musste, bis der Kleber leicht angetrocknet war und ich dann erst die Teile zusammenkleben durfte. Für einen Anfänger und auch jetzt zurückblickend eine völlig unnötige Wartezeit. Zumal das Ergebnis der Klebekraft nicht immer zufriedenstellend war. Hier empfehle ich ganz klar einen CA-Kleber mit Aktivatorspray zu nutzen. Alles andere schafft unnötigen Frust.
Nachdem nun der Kleber leicht trocken war, presste ich die Tragflächenhälften zusammen und hatte damit schon eine beachtliche Spannweite erreicht.
Zeitgleich nahm ich mir den Rumpfboden der Fokker D VII vor und klebte dort die Anbauteile dran (Bild 5+6).
Nachdem die Tragflächen getrocknet waren, machte ich mich daran die 4 Carbonstangen zur Versteifung einzubringen (Bild 4). Dazu benutzte ich ein Skalpell und schlitze in die dort aufgdruckten Linien einen ca. 2 mm tiefen Schnitt. Dort lies ich ein wenig Kleber ein und drückte nach kurzer Trockenphase die Carbonstangen ein. Dies gelang mir auch sehr gut mit den Skalpell, da die Arbeit recht filigran war.


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